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Überblick

Herr Dr. Yilmaz, 83 84 Jahre, mit den Diagnosen Alzheimer-Demenz und Bluthockdruck, Pflegegrad 3, soll von zu Hause, wo er aktuell von einem ambulanten Pflegedienst und seiner Tochter versorgt wird, in ein Pflegeheim kommen.

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Herr Dr. Yilmaz wird seit drei Jahren vom ambulanten Pflegedienst "Care for Livemio42-Süd" versorgt. Er hat eine Alzheimer-Demenz und Bluthochdruck. Es liegen leichte altersbedingte körperliche Einschränkungen vor. Vor einem Jahr ist Frau Yilmaz überraschend verstorben. Vorher hatte sie einen Großteil der Pflege übernommen, weswegen die Pflege durch den Pflegedienst aufgestockt werden musste.

Morgens und abends kommt eine Pflegefachperson zur Unterstützung bei der Körperpflege und beim Ankleiden sowie bei der Medikamenteneinnahme. Dienstag- und Freitagvormittag erhält Herr Dr. Yilmaz Hilfe beim Duschen. Mittags kommt eine Betreuungskraft nach § 45a SGB XI für zwei Stunden, bereitet das von der Tochter vorbereitete Mittagsessen zu und leistet ihm beim Einnehmen der Mahlzeit Gesellschaft.

Herr Dr. Yilmaz ist gläubiger Muslim. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich das Essen nach den Geboten des Islams richtet. Das regelmäßige Gebet hilft bei der Strukturierung seines Tages und hat eine positive Auswirkung auf seinen Zustand, sodass dies ein wichtiger Bestandteil seines Tagesablaufs ist.

Ansonsten putzt die Betreuungskraft einmal in der Woche die Wohnung. Nachmittags kommt für gewöhnlich seine Tochter Fatima Schmidt nach ihrer Arbeit vorbei, um sich um ihren Vater zu kümmern. Sollte sie es nicht schaffen, gibt es eine Nachbarin, die nach Herrn Dr. Yilmaz sehen kann.

In den letzten Wochen verschlechterte sich der Allgemeinzustand von Herr Dr. Yilmaz jedoch merklich. Er ist sehr unruhig, fragt viel nach seiner Frau und sucht diese auch. Sein Tag-Nacht-Rhythmus ist ebenfalls gestört. Die Nachbarin berichtet, dass sie ihn nachts öfter in der Wohnung umherwandern hört und alle Lichter an sind. So stand er schon mehrmals nachts vor ihrer Wohnung und hat nach seiner Frau gefragt und mitgeteilt, dass er vorhat, sie suchen zu gehen.

An einem Abend konnte sie ihn nicht davon überzeugen, zurück in seine Wohnung zu gehen. Da ist er dann in Schlafanzug und Pantoffeln nach draußen gegangen. Die Nachbarin hat umgehend die Tochter informiert. Zusammen konnten sie ihn wenige Straßen weiter finden und heimbringen.

Seit diesem Abend schläft die Tochter aus Angst bei ihrem Vater. Wenn sie morgens zur Arbeit geht, schließt sie die Wohnung ab, da sie sonst Sorge hat, dass ihr Vater wieder und diesmal vielleicht unbemerkt nach draußen geht. Dies ist jedoch keine dauerhafte Lösung, da ihr Vater, wenn er bemerkt, dass die Tür verschlossen ist, laut wird und nach Hilfe ruft. Außerdem hat er sich beim dem Versuch, die Tür zu öffnen, schon verletzt.

Frau Schmidt hat selbst Kinder, deren Versorgung durch die zeitaufwendige Betreuung des Vaters erschwert wird. Gemeinsam mit der verantwortlichen Pflegefachperson entscheidet sich Frau Schmidt aufgrund der Situation für einen Umzug ihres Vaters in ein Pflegeheim.

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Kontext im InformationsmodellElement im InformationsmodellEintrag

1.1.1 Identifikator-Auswahl, Phase I

1.1.1.4 VersichertenID_GKV

B123456789
1.1.2 Name, Phase I1.1.2.1.4 TitelDr.
1.1.2.1.5 NachnameYilmaz
1.1.2.1.6 VornameMehmet

1.1.3 Wohnsitz, Phase I

1.1.3.1.3 StraẞeLilienweg
1.1.3.1.4 OrtMusterstadt
1.1.3.1.5 Hausnummer38
1.1.3.1.6 Postleitzahl27961
1.1.3.1.7 Land/Wohnsitzländercode

Deutschland

1.1.4 Aktueller Aufenthaltsort1.1.4.1 Status Aufenthaltsort

Aufenthaltsort wie Anschrift des Wohnsitzes

1.1.4.4.1.1 Wohnverhältnis Code

alleinlebend

1.1.4.4.2 Freitext KommentarAlleine Wohnen ist nicht mehr möglich, vor allem, da der Patient die Wohnung schon einige Male verlassen hat und nicht mehr zurück fand.
-1.1.5 Administratives Geschlecht

Männlich

-1.1.6 Geburtsdatum31.12.1937
1.1.7 Kontaktdaten1.1.7.1 Kontaktkanal

Telefon

1.1.7.2 Wert123/839475843
1.1.8 Sprachen1.1.8 Sprachen

Deutsch (Deutschland)

Türkisch


1.2 Entsendende Einrichtung, Phase I2 Entsendende Einrichtung

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Kontext im InformationsmodellElement im InformationsmodellEintrag
-1.2.4 NameAmbulanter Pflegedienst mio42-Süd
-1.2.1 Typ, Phase I1 Typ

Ambulanter Pflegedienst

1.2.3.1 Straẞenanschrift1.2.3.1.3 StraẞeRosenallee
 1.2.3.1.4 OrtMusterstadt
1.2.3.1.5 Hausnummer4
 1.2.3.1.6 Postleitzahl27961
  1.2.3.1.7 Land/Wohnsitzländercode

Deutschland

1.2.5 Kontaktdaten1.2.5.1 Kontaktkanal

Telefon

1.2.5.2 Wert020/74836574


 1.3 Empfangende Einrichtung, Phase I3 Empfangende Einrichtung

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Kontext im InformationsmodellElement im InformationsmodellEintrag
- 1.3.4 NameStationäre Langzeitpflege Haus mio42
-1.3.1 Typ

Stationäre Langzeitpflege

1.3.3.1 Straẞenanschrift1.3.3.1.3 StraẞeKastanienallee
1.3.3.1.4 OrtMusterstadt
1.3.3.1.5 Hausnummer12
1.3.3.1.6 Postleitzahl27555
1.3.3.1.7 Land/Wohnsitzländercode

Deutschland

1.3.5 Kontaktdaten1.3.5.1 Kontaktkanal

Telefon

1.3.5.2 Wert020/85947032



1.4.1.1.1.3 ANR4 Kontakt- und behandelnde Personen

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Kontext im InformationsmodellElement im InformationsmodellEintragWeiterer Eintrag
1.4.1.1.1.3 ANR123146567-
1.4.1.1.1.4 Identifikator für Pflegefachpersonen-685772411
1.4.1.1.2.1.4 Titel

Dr. med.


-
1.4.1.1.2.1.5 Nachname

Musterarzt

Musterpfleger
1.4.1.1.2.1.6 Vorname

Max

Michael
 1.4.1.1.5 Funktionsbezeichnung

FA Allgemeinmedizin

Pflegefachmann/-frau
1.4.1.2 Einrichtung, Phase I 1.4.1.2.4 NameAllgemeinmedizinische Praxis Max MusterarztAmbulanter Pflegdienst Mio42-Süd
1.4.1.2.1 Typ

Anderer Einrichtungstyp

Ambulanter Pflegedienst
1.4.1.2.3.1.3 Straẞe

Geranienweg

Rosenallee
 1.4.1.2.3.1.4 OrtMusterstadtMusterstadt
 1.4.1.2.3.1.5 Hausnummer

6

4
1.4.1.2.3.1.6 Postleitzahl

27111

27961
1.4.1.2.3.1.7 Land/Wohnsitzländercode

Deutschland

Deutschland
1.4.1.2.5.1 KontaktkanalTelefonTelefon
1.4.1.2.5.2 Wert123/93845677020/74836574


1.4.2.1 Kontaktperson, Phase I
1.4.2.1.1 Rolle

nächste verwandte Person, Bevollmächtigte Person


1.4.2.1.2.5 NachnameSchmidt
1.4.2.1.2.6 VornameFatima
1.4.2.1.3.2.3 StraẞePlatanendamm
1.4.2.1.3.2.4 OrtDeuerstadt
1.4.2.1.3.2.5 Hausnummer1
1.4.2.1.3.2.6 Postleitzahl12345
1.4.2.1.3.2.7 Land/WohnsitzländercodeDeutschland
1.4.2.1.4.1 Kontaktkanal

Telefon


1.4.2.1.4.2 Wert020/34633332


1.5 Pflegegrad, Phase I

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Kontext im InformationsmodellElement im InformationsmodellEintragWeiterer Eintrag
1.5.1 Beantragungsstatus1.5.1.2 Antragsstatus PflegegradBeantragung mit Pflegegradzuweisung abgeschlossenBeantragung mit Pflegegradzuweisung abgeschlossen
1.5.2 Pflegegrad1.5.2.1 Pflegegrad Code

Pflegegrad 3

Pflegegrad 1
1.5.2.2 Pflegegradstatus

bewilligt

bewilligt
1.5.3 Gültigkeitszeitraum1.5.3.1 Beginn
  1. Dezember 2021
  1. Februar 2019
1.5.3.2 Ende-30. November 2021


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1.12 Persönliche Erklärungen/gesetzliche Betreuung, Phase I

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2.1.1 Vorliegen von Problemen

Kontext im InformationsmodellElement im InformationsmodellEintrag
-

2.1.1 Vorliegen von Problemen

Probleme liegen vor.

2.1.2 Medizinisches Problem/Diagnose (externe Quelle)

Kontext im InformationsmodellElement im InformationsmodellEintragWeiterer Eintrag
2.1.2.1 Informationsquelle2.1.2.1.1 FreitextArztbrief vom 12. Dezember 2021 von Herrn Dr. med. Max MusterarztArztbrief vom 12. Dezember 2021 von Herrn Dr. med. Max Musterarzt
2.1.2.1.2.1 Name des ePA-DokumentesArztbrief-upload.pdfArztbrief-upload.pdf
2.1.2.1.2.2 URI des ePA-Dokumentshttps://reference_epa.de/0457239457823904857https://reference_epa.de/0457239457823904857
2.1.2.2 Code/Bezeichnung2.1.2.2.1.1.1 Vollständiger Diagnosecode

Anker
Demenz
Demenz
Code:

F00.1

Displayname:

Alzheimer Demenz

Anker
Hypertonie
Hypertonie
Displayname:

Benigne essentielle Hypertonie

Code:

I10.0

2.1.2.2.1.1.5 Diagnosesicherheit

gesicherte Diagnose

gesicherte Diagnose

-2.1.2.3 Klinischer Status

Aktiv

Aktiv

-2.1.2.9 Behandelnde PersonReferenz auf Max Dr. med. MusterarztReferenz auf Dr. med. Max Musterarzt

2.1.3 Pflegeproblem/Pflegediagnose


2.1.3.1.1.2 Code aus anderem Code-System

(davon wird der Displayname den AnwenderInnen bevorzugt angezeigt)

2.1.3.2 (Zusätzliche) Beschreibung2.1.3.2 (Zusätzliche) Beschreibung2.1.3.3 Anlass/Ursache

Wiedergabename

Code

Code-System



1

Mangel an Wissen über Medikation

10025975

ICNP release 2019

-

--

2verzerrter Denkprozess

10000669

ICNP release 2019

-

Referenz auf Medizinische Diagnose: “Alzheimer Demenz”

3

Blutdruckveränderung

10022954

ICNP release 2019

-

Referenz auf Medizinische Diagnose: “Hypertonie”

4körperliche Unruhe / Agitation

10025705

ICNP release 2019

-

-

5beeinträchtigter Schlaf

10012929

ICNP release 2019

-

-

6beeinträchtige Fähigkeit sich zu kleiden

10027578

ICNP release 2019

-

-

7

beeinträchtigte Fähigkeit der Nahrungszubereitung

10029650


ICNP release 2019

Herr Dr. Yilmaz ist prinzipiell in der Lage, unter Anweisung Essen zuzubereiten. Herr Dr. Yilmaz vergisst manchmal, den Prozess des Essenszubereitung zu beenden, z. B. macht den Herd an und kocht dann nicht.

-

8

beeinträchtigte Haushaltsführung

10000925

ICNP release 2019

Die Betreuungskraft putzt einmal in der Woche die Wohnung.

-

9

Risiko des Weglaufens

10027411

ICNP release 2019


-

10

beeinträchtigte Fähigkeit Körperpflege durchzuführen

10000987

ICNP release 2019

Körperpflege kann grundsätzlich selbstständig durchgeführt werden, braucht aber für die Ausführung in der richtigen Reihenfolge Anleitung.

-

11

gestörte Trauerreaktion

10001183

ICNP release 2019

Vermisst seine Frau, versteht nicht, dass sie gestorben ist.

-


2.2 Risiken

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Kontext im Informationsmodell

Element im Informationsmodell

Eintrag

-2.2.1 Vorliegen von Risiken

Es liegen Risiken vor.

2.2.2.1 Code/Bezeichnung des Risikos 2.2.2.1.1.1 SNOMED CT®-Code

Hinlaufgefährdung

-2.2.2.2 Anlass/UrsacheReferenz auf Diagnose "Alzheimer Demenz"


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2.9 Medikationsplan

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2.10 Orientierung/Psyche

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Kontext im InformationsmodellElement im InformationsmodellEintrag
2.10 Orientierung/Psyche2.10.1 Bewusstseinslage

keine Bewusstseinsminderung oder -steigerung

2.10.2.1 Orientierung zur Zeit

Orientierung zur Zeit teilweise vorhanden

2.10.2.2 Orientierung zum Ort

Orientierung zum Ort teilweise vorhanden

2.10.2.3 Orientierung zur Person

Orientierung zur Person voll vorhanden

2.10.2.4 Orientierung zur Situation

Orientierung zur Situation teilweise vorhanden


...

2.13 Pflegerische Maẞnahme

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2.13.1.1.2 SNOMED CT®-Code

(davon wird der Displayname den AnwenderInnen bevorzugt angezeigt)

-


WiedergabenameCodeCode-System 2.13.1.2 Pflegerische Maẞnahme Freitext
1

verabreichen von Tabletten und Lösungen


10001804

ICNP release 2019

-
2

anbieten emotionaler Unterstützung

10027051

ICNP release 2019

-
3

anbieten sozialer Unterstützung


10027046

ICNP release 2019

-
4

assistieren bei der Benutzung der Toilette

10023531

ICNP release 2019

-
5

assistieren beim Waschen des eigenen Körpers


10051442

ICNP release 2019

-
6

schützen des religiösen Glaubens

10026381

ICNP release 2019

-
7

unterstützen von spirituellen Ritualen


10024591

ICNP release 2019

-
8

überwachen der Nahrungsaufnahme


10036614

ICNP release 2019

-
9

überwachen der Flüssigkeitsaufnahme


10035303

ICNP release 2019

-
10

fördern des Schlafs

10050949

ICNP release 2019

-
11

überwachen des Blutdrucks

10032052

ICNP release 2019

-
12

überwachen des neurologischen Status

10035326

ICNP release 2019

-
13

messen des Blutdrucks

10031996

ICNP release 2019

-
14

Wandering control management (procedure)

408898000

SNOMED CT release 31.07.2021

-
15

beurteilen des Schlafs

10036764

ICNP release 2019

-
16---Hilfe bei der Haushaltsführung: Aufräumen, Putzen, Lüften, Wäsche waschen, Bett beziehen usw.


2.16 Freiheitsentziehende Maẞnahmen

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 2.18 Freitext Nachricht an die empfangende Einrichtung

Herr Dr. Yilmaz wird seit drei Jahren von uns versorgt. Er hat eine Alzheimer-Demenz und Bluthochdruck. Es liegen leichte altersbedingte körperliche Einschränkungen vor. Vor einem Jahr ist Frau Yilmaz überraschend verstorben. Vorher hatte sie einen Großteil der Pflege übernommen, weswegen die Pflege durch den Pflegedienst aufgestockt werden musste. Morgens und abends kommt eine Pflegefachperson zur Unterstützung bei der Körperpflege und beim Ankleiden sowie bei der Medikamenteneinnahme. Dienstag- und Freitagvormittag erhält Herr Dr. Yilmaz Hilfe beim Duschen. Mittags kommt eine Betreuungskraft nach § 45a SGB XI für zwei Stunden, bereitet das von der Tochter vorbereitete Mittagsessen zu und leistet ihm beim Einnehmen der Mahlzeit Gesellschaft. Herr Dr. Yilmaz ist gläubiger Muslim. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich das Essen nach den Geboten des Islams richtet. Das regelmäßige Gebet hilft bei der Strukturierung seines Tages und hat eine positive Auswirkung auf seinen Zustand, sodass dies ein wichtiger Bestandteil seines Tagesablaufs ist. Ansonsten putzt die Betreuungskraft einmal in der Woche die Wohnung. Nachmittags kommt für gewöhnlich seine Tochter Fatima Schmidt nach ihrer Arbeit vorbei, um sich um ihren Vater zu kümmern. Sollte sie es nicht schaffen, gibt es eine Nachbarin, die nach Herrn Dr. Yilmaz sehen kann. In den letzten Wochen verschlechterte sich der Allgemeinzustand von Herrn Dr. Yilmaz jedoch merklich. Er ist sehr unruhig, fragt viel nach seiner Frau und sucht diese auch. Sein Tag-Nacht-Rhythmus ist ebenfalls gestört. Die Nachbarin berichtet, dass sie ihn nachts öfter in der Wohnung umherwandern hört und alle Lichter an sind. So stand er schon mehrmals nachts vor ihrer Wohnung und hat nach seiner Frau gefragt und mitgeteilt, dass er vorhat, sie suchen zu gehen. An einem Abend konnte sie ihn nicht davon überzeugen, zurück in seine Wohnung zu gehen. Da ist er dann in Schlafanzug und Pantoffeln nach draußen gegangen. Die Nachbarin hat umgehend die Tochter informiert. Zusammen konnten sie ihn wenige Straßen weiter finden und heimbringen. Seit diesem Abend schläft die Tochter aus Angst bei ihrem Vater. Wenn sie morgens zur Arbeit geht, schließt sie die Wohnung ab, da sie sonst Sorge hat, dass ihr Vater wieder und diesmal vielleicht unbemerkt nach draußen geht. Dies ist jedoch keine dauerhafte Lösung, da ihr Vater, wenn er bemerkt, dass die Tür verschlossen ist, laut wird und nach Hilfe ruft. Außerdem hat er sich beim Versuch, die Tür zu öffnen, schon verletzt. Frau Schmidt hat selbst Kinder, deren Versorgung durch die zeitaufwendige Betreuung des Vaters erschwert wird. Gemeinsam mit der verantwortlichen Pflegefachperson entscheidet sich Frau Schmidt aufgrund der Situation für einen Umzug ihres Vaters in ein Pflegeheim.


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