MIOs in Bearbeitung

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Hier finden Sie alle aktuellen MIO-Festlegungen

Informationen für HerstellerInnen

Wir bieten nützliche Informationen für Hersteller rund um die Umsetzung der medizinischen Informationsobjekte (MIOs).

Allgemeine Informationen zu MIO-Themen

Was ist der Unterschied zwischen der ePA und den MIOs?

Die elektronische Patientenakte (ePA) und die medizinischen Informationsobjekte funktionieren Hand in Hand. In der elektronischen Patientenakte werden die medizinischen Daten einer Patientin oder eines Patienten gespeichert. Die medizinischen Informationsobjekte bestimmen dabei die Struktur dieser Daten.

Was ist SNOMED CT®?

Über SNOMED CT® wird im Gesundheitswesen in Deutschland seit Jahren viel diskutiert. Jeder, der nicht tief in den Fachbezeichnungen steckt, fühlt sich dabei schnell verloren. Was ist eigentlich SNOMED CT®? Wie unterscheidet es sich von der geläufigen ICD-Klassifizierung? Und vor allem: Warum verwenden wir es für die MIOs?

Was ist FHIR®?

Die Abkürzung „FHIR®“ bedeutet Fast Healthcare Interoperability Resources und steht für eine völlig neue Art des Datenaustauschs im Gesundheitswesen. Am Anfang der Entwicklung stand die Frage: Wie müsste der digitale Datenaustausch im Gesundheitswesen aussehen, wenn man ganz von vorne beginnen würde?

Was ist LOINC®?

Die Abkürzung "LOINC®" bedeutet Logical Observation Identifiers Names and Codes und ist ein internationaler Terminologiestandard zur eindeutigen Verschlüsselung von medizinischen Untersuchungen, insbesondere von Laboruntersuchungen. Der LOINC®-Code ist ein eindeutiger, dauerhafter Identifikator.

Was ist der MIO Viewer?

Was bringen die nützlichsten Informationen, wenn man sie nicht lesen kann? Aus diesem Grund gibt es den MIO-Viewer. Er dient dazu, medizinische Informationsobjekte (MIOs) für Menschen lesbar zu machen.

Was sind medizinische Informationsobjekte (MIOs)?

Medizinische Informationsobjekte

Medizinische Informationsobjekte, kurz MIOs, können als digitale Informationsbausteine mit medizinischen Daten verstanden werden. Sie sollen interoperabel von jedem System im Gesundheitswesen lesbar und bearbeitbar sein. Um dies zu gewährleisten, werden medizinische Daten in einem festgelegten Format auf Basis internationaler Standards und Terminologien dokumentiert. Dadurch wird der Austausch und die Verarbeitung der Daten zwischen einzelnen Akteuren innerhalb des Gesundheitswesens, unabhängig vom genutzten Softwaresystem, ermöglicht. Auch in Krankenkassen-Apps für Versicherte werden die MIOs zum Einsatz kommen, um beispielsweise den Impfstatus darzustellen. Dabei ist es wichtig, zwischen den MIOs und der elektronischen Patientenakte (ePA) zu unterscheiden. 

Ein Beispiel für ein MIO ist der Impfpass. Er enthält verschiedene medizinische Informationen, wie Daten zum Patient oder zur Patientin, zum Impfstoff oder zu impfrelevanten Erkrankungen. Bestimmte Daten sind dabei auch für andere MIOs relevant. Aus diesem Grund hat die KBV sogenannte Basis-Profile definiert, die potenziell in allen MIOs Verwendung finden können. Dazu gehören PatientIn, Körperkenngrößen oder die Diagnose. So ist genau festgelegt, dass das Profil ‚PatientIn‘ in immer der gleichen Form beispielsweise den Namen, die Anschrift und das Geburtsdatum enthält.

Die MIOs durchlaufen verschiedene Phasen in ihrer Entwicklung, nachzulesen unter ‚MIO-Entstehungsprozess‘.

Das Konzept der MIOs stammt von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und wird in Zusammenarbeit mit Experten weiterentwickelt.

Entstehungsprozess

Zu Beginn wird jedes medizinische Informationsobjekt zunächst intern nach einer sorgfältigen Analyse des Umfelds erarbeitet. Dabei werden auch beteiligte Verbände und Organisationen zu Rate gezogen. Sie sind teilweise bereits in der Erstellung involviert, werden aber in der ersten Phase, der Kommentierung, besonders relevant.

Sobald das MIO inhaltlich modelliert und die Spezifikation erarbeitet wurde, ist es bereit für das erste externe Feedback. Zu diesem Zweck wurde die Plattform mio.kbv.de ins Leben gerufen, um der Öffentlichkeit die Möglichkeit zu bieten, MIOs zu kommentieren und aktiv an der Entwicklung teilzuhaben.

Während der meist sechswöchigen öffentlichen Kommentierung haben alle Interessierten die Möglichkeit, Hinweise zu geben, Verbesserungsvorschläge zu machen und Fragen zu stellen. Alle Kommentare werden von den MIO-Expert:innen analysiert und nach Abschluss der Kommentierungszeit beantwortet. Nachdem etwaige Änderungen am MIO eingearbeitet wurden, beginnt die nächste Phase. Die Herstellung des Benehmens ist laut gesetzlich vorgeschriebenem Prozess ausschließlich beteiligten Verbänden und Organisationen vorbehalten. Näheres ist in der Verfahrensordnung beschrieben. In dieser Phase können letzte Änderungswünsche und Feedback zum MIO übermittelt werden. Nach Prüfung dieser Stellungnahmen und Einarbeitung etwaiger darauf basierender Änderungen erfolgt die Festlegung des MIO durch den Vorstand der KBV.

Um den Prozess noch integrativer und verständlicher zu gestalten, bietet die mio42 Web-Sessions während der Kommentierungsphase eines MIO an, um alle Interessierten mitzunehmen und bereits frühzeitig Fragen zu beantworten. Die Websessions werden auf mio.kbv.de im Bereich ‚Termine‘ angekündigt.  

Link zur Verfahrensordnung

Festgelegte MIOs:

MIOs in Bearbeitung:



Weitere Ressourcen:

TERMINE

18.08.2022

Help-Session 13:00 - 14:00 Uhr


15.09.2022

DiGA Help-Session 14:00 - 15:00 Uhr


27.09.2022

MIO-Vision 10:00 - 12:00 Uhr


25.11.2022

MIO-Vision IT 10:00 - 12:30 Uhr


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