VISUALISIERUNGEN 

So könnten MIOs in der Praxis aussehen:

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TERMINE

25.03.2025

MIO-Vision (virtuell)

08. - 10.04.2025

DMEA

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MIO-News

Für Informationen rund um Kommentierungen und Projekt-Updates haben wir die "MIO-News".


MIO-IT-News

Falls Sie sich für die Umsetzung der MIOs interessieren, bieten wir darüber hinaus die "MIO-IT-News" mit speziellem Fokus für die IT-Branche an.

 


Strukturierte Dosierangaben: Implementierungshilfen für die Ausgabe der Medikationsinformationen

In den Profilen der Medikationsplanung des dgMP wird es möglich sein, Dosierungen und Einnahmehinweise strukturiert zu erfassen – von wöchentlichen oder unregelmäßigen Gaben bis hin zu konkreten Start- und Endterminen. Ein entscheidender Schritt für eine nutzerfreundliche und sichere Arzneimitteltherapie!  Wir haben erste Implementierungshilfen für die Anzeige von strukturierten Dosierungen im eMP für euch erarbeitet. 

Weitere Infos gibt es hier: https://mio.kbv.de/pages/viewpage.action?pageId=317851896


Digitale Praxis hautnah erleben – unser Besuch bei der KV Berlin

Vergangene Woche hatten unsere Kolleg:innen die Gelegenheit, die digitale Praxis der KV Berlin zu besuchen und innovative Anwendungen für den ambulanten Bereich zu testen. Besonders spannend war der Ausblick auf mögliche Anwendungen von AR-Brillen und patientengeführte Messgeräte zur Unterstützung der Vitalzeichenkontrolle und Anamnese in der Praxis. Ein besonderes Highlight: die Möglichkeit, verschiedene Praxisverwaltungssysteme (PVS) interaktiv zu testen. Mit Tablets konnten sich die Besucher:innen durch digitale Infotafeln navigieren und praxisnahe Prozesse selbst erleben. Diese intuitive Art der Schulung zeigt, welches Potenzial in modernen, vernetzten Systemen steckt. Unser Fazit? Die digitale Praxis bietet eine wertvolle Vorschau auf die Zukunft der ambulanten Versorgung. Schnellere, effizientere und nutzerfreundlichere Lösungen können den Alltag für Ärzt:innen, Praxisteams und Patient:innen spürbar erleichtern. Wir sind gespannt, welche Entwicklungen als nächstes getestet werden!


Hospital on FHIR® & HL7 Europe: Einblicke und Entwicklungen aus Lissabon 

Unsere MIOnaut:innen Victoria Ayvasky und Sebastian Günther waren diese Woche beim HL/ Europe Working Group Meeting 2025 in Lissabon dabei und haben spannende Entwicklungen rund um FHIR® und HL7 begleitet!

Die weltweite Verbreitung von Hospital on FHIR® nimmt weiter zu! Immer mehr Krankenhäuser setzen auf FHIR® für den standardisierten Datenaustausch. In Portugal und Frankreich wurden erste FHIR®-basierte Lösungen implementiert und getestet.
Ein großes Thema war auch die Rolle von KI in Verbindung mit FHIR® – welche Vorteile und Herausforderungen ergeben sich? Zudem wurde die Cybersecurity-Regulierung für den grenzüberschreitenden Austausch thematisiert.

Der Fokus lag auch auf der Arbeit von HL7 Affiliates in verschiedenen Ländern sowie aktuellen HL7 Europe Spezifizierungsprojekten, darunter:

  • Base/Core
  • European Patient Summary
  • Hospital Discharge Report
  • Laboratory Report
  • Medication Prescription and Dispense


Ein besonderes Highlight: der Auftakt zur HL7 Europe Imaging Study Report Spezifizierung. Hier wurde der Scope definiert und die nächsten Schritte geplant. Zusätzlich gab es eine spannende Diskussion zur Nutzung von Terminologie-Servern – sowohl national als auch grenzübergreifend. Die Entwicklungen rund um FHIR® und HL7 in Europa zeigen, wie essenziell standardisierte Lösungen für die Interoperabilität im Gesundheitswesen sind!


Wir suchen Interviewpartner:innen!

Habt ihr euch bereits mit dem ePA Medication Service https://simplifier.net/guide/medication-service/Home?version=1.1.0 sowie den dazugehörigen mio42 Veröffentlichungen hhttps://mio.kbv.de/display/EMP1X0X0 auseinandergesetzt?

Falls ja: wir als mio42 arbeiten aktuell u. a. an der Weiterentwicklung von Implementation Guides für zukünftige Spezifikationsveröffentlichungen. Um die Bedürfnisse der MIO-Implementierer:innen möglichst genau abbilden zu können, möchten wir Pain Points sowie Wünsche von Entwickler:innen in Bezug auf eine Implementierung unserer MIOs erfassen.

Dafür sind wir auf der Suche nach Entwickler:innen, die uns für ein Interview bereitstehen. In diesen Interviews möchten wir u.a. auf folgende Punkte eingehen:

  • Wie bewertet ihr die Struktur und Inhalte des IGs?
  • Wie ist euer grober Workflow bei der Implementierung eines MIOs und wann braucht ihr welche Inhalte?
  • Wie könnte eine sinnvolle und effiziente Kommunikation aussehen? (z.B. während der Erstellung einer Spezifikation oder nach Veröffentlichung zur Kommunikation von Updates)


Habt ihr Interesse? Wir freuen uns über Rückmeldungen direkt hier per Email an hello@mio42.de

MIO-Vision am 25.03.2025: Jetzt anmelden!

In knapp 8 Wochen ist es soweit: Unsere erste virtuelle MIO-Vision 2025 findet statt! Sei dabei, wenn wir die Perspektiven, Chancen und Herausforderungen der Standardentwicklung im Jahr 2025 diskutieren.

Wann? Am 25. März 2025 von 14:00 bis 16:30 Uhr.

Themen:

  • Begrüßung & Status MIOs
  • Panel 1: Zukunft der IG-Plattformen – u.a. mit Simone Heckmann (HL7 Deutschland e.V. ), Sanja Berger (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV)) Alexander Essenwanger (gematik) und Thomas Debertshäuser (Medizininformatik-Initiative (MII))
  • MIO-Fokus Laborbefund
  • Panel 2: Perspektiven, Chancen und Herausforderungen der Standardentwicklung im Jahr 2025 mit Danny Ammon (Medizininformatik-Initiative (MII), Dr. Kai Heitmann (HL7 Deutschland e.V.), Stefan P. Höcherl (KIG), Jakob Scholz (Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL)) und Bernd Greve (mio42 GmbH)


Nutze die Gelegenheit, dich mit Expert:innen aus der Branche auszutauschen und mehr über die Zukunft der Gesundheits-IT zu erfahren!

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Hier geht's zur Anmeldung: MIO-Vision

5 Jahre Leidenschaft und Engagement – ein Grund zu feiern! 

Gestern durften wir beim monatlichen Teamfrühstück gleich zwei ganz besondere Jubiläen feiern: Martina Sender und Kerstin Bieler sind seit 5 Jahren Teil des mio42-Teams! 
Ihr habt in dieser Zeit nicht nur mit eurem Fachwissen, sondern auch mit eurem Teamgeist und eurer Begeisterung Großes bewegt. Als kleines Dankeschön gab es u.a. eine feierliche Übergabe der Jubiläumsurkunden.
Liebe Martina und Kerstin, danke, dass ihr euch jeden Tag mit so viel Herzblut für unsere gemeinsamen Ziele einsetzt. Wir freuen uns auf viele weitere Jahre mit euch!


ePA-Start

Heute, am 15.01.2025 beginnt der Rollout der elektronischen Patientenakte (ePA) in den Testregionen Hamburg, NRW und Franken – ein entscheidender Schritt für die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Die ePA ermöglicht es, medizinische Daten sicher, standardisiert und jederzeit abrufbar zu speichern.
Auch wir bei mio42 tragen dazu bei: Mit unseren MIOs schaffen wir die Bausteine, die eine einheitliche und strukturierte Dokumentation deiner Gesundheitsdaten ermöglichen – etwa für den digital gestützten Medikationsprozess (dgMP).


Save the Date: MIO-Vision am 25.03.2025

Am 25. März 2025 von 14:00 bis 16:30 Uhr findet unsere nächste virtuelle MIO-Vision statt & ihr seid herzlich eingeladen. Sei dabei, wenn wir die Perspektiven, Chancen und Herausforderungen der Standardentwicklung im Jahr 2025 beleuchten! Tauche mit uns in die Welt der MIOs (Medizinische Informationsobjekte) ein und erfahre, wie sie die Interoperabilität im Gesundheitswesen vorantreiben.

Dich erwarten spannende Beiträge von Expert:innen aus der IOP-Community, u.a.:

Stefan P. Höcherl (KIG)
Danny Ammon (Medizininformatik-Initiative (MII))
Jakob Scholz (Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL))
Dr. Kai Heitmann (HL7 Deutschland e.V.)
Bernd Greve (mio42 GmbH)

Gestalte die Zukunft der digitalen Gesundheitsversorgung aktiv mit!

Zur Anmeldung: MIO-Vision am 25.03.2025


Save the Date: DMEA 2025 – Wir sind wieder dabei!

Vom 08. bis 10. April 2025 findest du uns auf der DMEA - Connecting Digital Health in Berlin – Europas führender Messe für digitale Gesundheitsversorgung.
Komm vorbei, besuche uns in Halle 1.2, Stand F-105, und entdecke, wie wir gemeinsam die Zukunft der Gesundheitsbranche gestalten können. Wir freuen uns darauf, dich persönlich zu treffen, spannende Gespräche zu führen und dir unsere neuesten Lösungen rund um MIOs und die Interoperabilität in der Gesundheitsbranche vorzustellen.
Trag dir den Termin schon mal in deinen Kalender ein – wir sehen uns in Berlin!

Willkommen in 2025!

Wir hoffen, du bist gut gestartet und wünschen dir für 2025 viel Gesundheit, Erfolg und Inspiration. Dieses Jahr wartet voller spannender Möglichkeiten und Projekte – wir freuen uns darauf, gemeinsam mit dir die Zukunft des Gesundheitswesens weiter zu gestalten!

Lass uns gemeinsam durchstarten! 🚀


Medizinische Informationsobjekte


Medizinische Informationsobjekte, kurz MIOs, können als digitale Informationsbausteine mit medizinischen Daten verstanden werden. Sie sollen interoperabel von jedem System im Gesundheitswesen lesbar und bearbeitbar sein. Um dies zu gewährleisten, werden medizinische Daten in einem festgelegten Format auf Basis internationaler Standards und Terminologien dokumentiert. Dadurch wird der Austausch und die Verarbeitung der Daten zwischen einzelnen Akteuren innerhalb des Gesundheitswesens, unabhängig vom genutzten Softwaresystem, ermöglicht. Auch in Krankenkassen-Apps für Versicherte werden die MIOs zum Einsatz kommen, um beispielsweise den Impfstatus darzustellen. Dabei ist es wichtig, zwischen den MIOs und der elektronischen Patientenakte (ePA) zu unterscheiden. 

Ein Beispiel für ein MIO ist der Impfpass. Er enthält verschiedene medizinische Informationen, wie Daten zum Patient oder zur Patientin, zum Impfstoff oder zu impfrelevanten Erkrankungen. Bestimmte Daten sind dabei auch für andere MIOs relevant. Aus diesem Grund hat die KBV sogenannte Basis-Profile definiert, die potenziell in allen MIOs Verwendung finden können. Dazu gehören PatientIn, Körperkenngrößen oder die Diagnose. So ist genau festgelegt, dass das Profil ‚PatientIn‘ in immer der gleichen Form beispielsweise den Namen, die Anschrift und das Geburtsdatum enthält.

Die MIOs durchlaufen verschiedene Phasen in ihrer Entwicklung, nachzulesen unter ‚MIO-Entstehungsprozess‘.

Das Konzept der MIOs stammt von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und wird in Zusammenarbeit mit Experten weiterentwickelt.

Die elektronische Patientenakte (ePA) und die medizinischen Informationsobjekte funktionieren Hand in Hand. In der elektronischen Patientenakte werden die medizinischen Daten einer Patientin oder eines Patienten gespeichert. Die medizinischen Informationsobjekte bestimmen dabei die Struktur dieser Daten.

Über SNOMED CT® wird im Gesundheitswesen in Deutschland seit Jahren viel diskutiert. Jeder, der nicht tief in den Fachbezeichnungen steckt, fühlt sich dabei schnell verloren. Was ist eigentlich SNOMED CT®? Wie unterscheidet es sich von der geläufigen ICD-Klassifizierung? Und vor allem: Warum verwenden wir es für die MIOs?

Die Abkürzung „FHIR®“ bedeutet Fast Healthcare Interoperability Resources und steht für eine völlig neue Art des Datenaustauschs im Gesundheitswesen. Am Anfang der Entwicklung stand die Frage: Wie müsste der digitale Datenaustausch im Gesundheitswesen aussehen, wenn man ganz von vorne beginnen würde?

Die Abkürzung "LOINC®" bedeutet Logical Observation Identifiers Names and Codes und ist ein internationaler Terminologiestandard zur eindeutigen Verschlüsselung von medizinischen Untersuchungen, insbesondere von Laboruntersuchungen. Der LOINC®-Code ist ein eindeutiger, dauerhafter Identifikator.

Was bringen die nützlichsten Informationen, wenn man sie nicht lesen kann? Aus diesem Grund gibt es den MIO-Viewer. Er dient dazu, medizinische Informationsobjekte (MIOs) für Menschen lesbar zu machen.

Wir bieten verschiedene Arten der Umsetzungsunterstützung rund um unsere MIOs für IT-Unternehmen an. Hier finden Sie eine Übersicht:

Operationalisierungshinweise:

Operationalisierungshinweise sind Empfehlungen, die sich an die Softwarehersteller richten. Diese müssen sinnvoll, zweckmäßig und im gesetzlichen Rahmen angesiedelt sein. Es gibt bezüglich unserer MIOs drei Arten von Operationalisierungshinweisen. Sie werden in jedem MIO-Projekt aufgeführt.

FAQs

In jedem MIO-Projekt finden Sie eine Liste der am häufigsten gestellten Fragen zu unseren MIOs und deren Umsetzung.

Validierungspakete

Zu jedem MIO stellen wir ein Validierungspaket mit allen relevanten Dateien, die zur Implementierung des jeweiligen MIO benötigt werden (inklusive des passenden HL7-Validators), zur Verfügung. Sie finden das Validierungspaket im jeweiligen MIO-Projekt unter "Umsetzungsunterstützung". 

Veranstaltungen

In jedem MIO-Projekt finden Sie eine Liste der für dieses MIO zutreffenden Veranstaltungen.