IN ERSTELLUNG
Die Mutterschafts-Richtlinien sehen vor, dass jeder Schwangeren, die nicht bereits einen manifesten Diabetes hat, ein Screening mit definiertem Ablauf angeboten wird.
Der Screeningablauf unterscheidet einen Vortest (Messung 1h nach oraler Gabe von 50g Glucose) und einen Diagnosetest (Messungen nüchtern sowie 1h und 2h nach oraler Gabe von 75g Glucose). Dokumentiert wird zu jeweiligem Test: Durchgeführt ja/nein; Interpretation Auffällig ja/nein.
BILD: Modell Glucosetoleranztest OHNE Kardinalitäten
Abbildung: Übersicht über das Element Glucosetoleranztest
Quelle:
Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses über die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft und nach der Entbindung („Mutterschafts-Richtlinien“) zuletzt geändert am 20. Februar 2020, veröffentlicht im Bundesanzeiger AT 27.04.2020 B3, in Kraft getreten am 28. April 2020, S. 7,8,37,38.
https://www.g-ba.de/downloads/62-492-2130/Mu-RL_2020-02-20_iK_2020-04-28.pdf
Anlage 3 (Mutterpass) zu den Mutterschafts-Richtlinien (Stand: Februar 2020), S. 6
https://www.g-ba.de/downloads/83-691-594/2020-02-20_G-BA_Mutterpass_web.pdf
Operationalisation:
Wenn im Mutterpass unter Abschnitt B. Besondere Befunde im Schwangerschaftsverlauf Nr.50 Gestationsdiabetes notiert ist, sind normierte Angaben zur Durchführung und Befundung eines Glucosetoleranztests erforderlich:
- Vortest: durchgeführt ja / nein aufällig ja / nein
- Diagnosetest:durchgeführt ja / nein aufällig ja / nein
Terminologie Assoziation:
CODE | WIEDERGABENAME | CODESYSTEM |
|---|---|---|
| 50667-5 | Glucose tolerance [Interpretation] in Serum or Plasma Narrative | Logical Observation Identifier Names and Codes |
| 113076002 | Glucose tolerance test (procedure) | SNOMED Clinical Terms |
FHIR®-Mapping: