Hinweis
Die Struktur des Informationsmodell wurde angepasst, das bedeutet
- Annäherung der Profilstruktur des fachlichen Informationsmodells an die MIO FHIR®-Profile
- Vereinheitlichung der Datenstrukturierung im Abgleich mit allen MIOs
- Abgleich mit EU-FHIR®-Standards
- Bessere und einheitliche Lesbarkeit der Informationsmodelle
Informationsmodell
Die Ergebnisse von patientenbezogenen medizinischen Laboruntersuchungen werden in Form eines Laborbefundes zusammengestellt. Das ist ein labormedizinisch ärztlich validierter Befundbericht (Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen A.3 Begriffsbestimmungen), der neben administrativen Daten (z. B. Einsender:in, Patient:in, leistungserbringendes Laboratorium, Befunder:in), die Ergebnisse der gemessenen Laborparameter enthält und diese im medizinischen Kontext bewertet.
Das Informationsmodell stellt die fachlichen Inhalte des MIO Laborbefund einer strukturierten Anordnung dar. Es beschreibt die relevanten Daten, deren Beziehungen und die Art und Weise, wie sie verwendet werden.
Der digitale Laborbefund setzt sich aus einzelnen Einträgen zusammen und wird vom jeweiligen IT-System der Anwender:innen als Gesamtdokument zur Ansicht gebracht.
Eine Versionierung ist möglich, z. B. kann auf einen vorläufigen Laborbefund ein abschließender Laborbefund folgen.
Anwendungsszenario
In Anwendungsszenarien, Update wird beschrieben, ob und wie häufig ein bestimmtes Element, welches im konzeptionellen Informationsmodell dargestellt wird, bei einem einzelnen Eintrag vorliegen kann bzw. muss.
Erläuterungen
Unter dem Punkt Erläuterungen, Update werden für das Informationsmodell und das Anwendungsszenario relevante Begriffe beschrieben.
Codesysteme
Die Seite Verwendete Codesysteme, Update gibt eine Übersicht über die im MIO Laborbefund verwendeten Codesysteme.