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Beispiel 1: Kindervorsorgeuntersuchung U9 dokumentieren

Egon Glücklich ist ein fünfjähriger Junge der sich in Begleitung seiner Mutter in der Kinderarztpraxis vorstellt. In den vorangegangen Kindervorsorgeuntersuchungen konnten keine relevanten Auffälligkeiten festgestellt werden und Egon hat bisher alle Impfungen entsprechend Vorgaben erhalten. Seit gewisser Zeit hat Egon das Videospielen für sich entdeckt und neigt zu unausgewogener Ernährung mit Vorliebe für Süßigkeiten. Beide Probleme, die zu späteren Gesundheitsproblemen führen können, werden durch die Kinderärztin im Rahmen der Anamnese erkannt und mittels entsprechender Beratungen zu Medienkonsum und Bewegung und Adipositasprävention begegnet. Die Erfassung der Körpermaße zeigt aktuell nur eine geringe Abweichung über das Normale hinaus. Somit bietet sich die Chance, dass die kindliche Adipositas durch frühzeitige Verhaltensmodifikation abgewendet werden kann. In der körperlichen Untersuchung zeigen sich Auffälligkeiten von Zähnen und Schleimhäuten mit möglichem Zusammenhang zur zuckerhaltigen Ernährung. Die Kinderärztin empfiehlt eine Vorstellung beim Zahnarzt und berät zur Ernährung. Um den Impfstatus aktuell zu halten, wird ein zusätzlicher Termin für eine Auffrischimpfung vereinbart.

Die FHIR®-Ressourcen für dieses Beispiel finden sich auf simplifier unter https://simplifier.net/uh1x0/~resources?category=Example oder in der angehängten Zip-Datei: Beispiel_U9.zip


Beispiel 2: Kindervorsorgeuntersuchung U2 dokumentieren

Metadaten:

Weibliches Kind. Name: Emilia Glücklich. 

Medizinisch:

Termingerechte Geburt. Geburtsgewicht: obere Norm. Keine Auffälligkeiten. Bei der Mutter Gestationsdiabetes festgestellt, Blutzuckerwerte haben sich nach Ernährungsumstellung schon während der Schwangerschaft normalisiert. 

Untersuchung:

Nach Abgleich mit Stuhlfarbenkarte ergibt sich, dass die Stuhlfarbe grenzwertig hell ist, aber noch nicht im pathologischen Bereich.

Auffällig: sowohl Skleren-, als auch Hautikterus.

Körperliche Untersuchung ohne pathologischen Befund.

Konsequenz

Transkutanes Bilirubin gesamt gemessen (Ergebnis: 18,8 mg/dl) und Laboruntersuchung angefordert: direktes, indirektes Hämoglobin im Blut → direktes Bilirubin im Normbereich. Gesamtbilirubin im Blut 19 mg/dl.

Maßnahme: Phototherapie.


Beispiel 3: Kindervorsorgeuntersuchung U3 dokumentieren