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Zielsetzung:

Das folgende Fallbeispiel soll einen kompletten Überleitungsbogen abbilden. Alle Pflichtangaben sind vorhanden. Die technische Umsetzung der Inhalte aus dem Beispiel (s. LINK FHIR Umsetzung) wurde validiert und ist technisch einwandfrei.

Hinweis:

Das Fallbeispiel ist fiktiv. Alle Personen, Orte, Organisationen und weiteren Daten sind frei erfunden.

Überblick:

Herr Dr. Yilmaz, 83 Jahre, mit den Diagnosen Alzheimer Demenz und Bluthockdruck, Pflegegrad 3, soll von zu Hause, wo er aktuell von einem ambulanten Pflegedienst und seiner Tochter versorgt wird, in ein Pflegeheim kommen.

Beschreibung:

Herr Dr. Yilmaz wird seit drei Jahren vom ambulanten Pflegedienst "Care for Live" versorgt. Er hat eine Alzheimer-Demenz und Bluthochdruck. Es liegen leichte altersbedingte körperliche Einschränkungen vor. Vor einem Jahr ist Frau Yilmaz überraschend verstorben. Vorher hatte sie einen Großteil der Pflege übernommen, weswegen die Pflege durch den Pflegedienst aufgestockt werden musste. Morgens und abends kommt eine Pflegefachperson zur Unterstützung bei der Körperpflege und beim Ankleiden sowie bei der Medikamenteneinnahme. Dienstag- und Freitagvormittag erhält Herr Yilmaz Hilfe beim Duschen. Mittags kommt eine Betreuungskraft nach § 45a SGB XI für zwei Stunden, bereitet das von der Tochter vorbereitete Mittagsessen zu und leistet ihm beim Einnehmen der Mahlzeit Gesellschaft. Herr Yilmaz ist gläubiger Muslim. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich das Essen nach den Geboten des Islams richtet. Das regelmäßige Gebet hilft bei der Strukturierung seines Tages und hat eine positive Auswirkung auf seinen Zustand, sodass dies ein wichtiger Bestandteil seines Tagesablaufs ist. Ansonsten putzt die Betreuungskraft einmal in der Woche die Wohnung. Nachmittags kommt für gewöhnlich seine Tochter Fatima Schmidt nach ihrer Arbeit vorbei, um sich um ihren Vater zu kümmern. Sollte sie es nicht schaffen, gibt es eine Nachbarin, die nach Herrn Yilmaz sehen kann.

In den letzten Wochen verschlechterte sich der Allgemeinzustand von Herr Yilmaz jedoch merklich. Er ist sehr unruhig, fragt viel nach seiner Frau und sucht diese auch. Sein Tag-Nacht-Rhythmus ist ebenfalls gestört. Die Nachbarin berichtet, dass sie ihn nachts öfter in der Wohnung umherwandern hört und alle Lichter an sind. So stand er schon mehrmals nachts vor ihrer Wohnung und hat nach seiner Frau gefragt und mitgeteilt, dass er vorhat, sie suchen zu gehen. An einem Abend konnte sie ihn nicht davon überzeugen, zurück in seine Wohnung zu gehen. Da ist er dann in Schlafanzug und Pantoffeln nach draußen gegangen. Die Nachbarin hat umgehend die Tochter informiert. Zusammen konnten sie ihn wenige Straßen weiter finden und heimbringen. Seit diesem Abend schläft die Tochter aus Angst bei ihrem Vater. Wenn sie morgens zur Arbeit geht, schließt sie die Wohnung ab, da sie sonst Sorge hat, dass ihr Vater wieder und diesmal vielleicht unbemerkt nach draußen geht. Dies ist jedoch keine dauerhafte Lösung, da ihr Vater, wenn er bemerkt, dass die Tür verschlossen ist, laut wird und nach Hilfe ruft. Außerdem hat er sich beim dem Versuch, die Tür zu öffnen, schon verletzt. Frau Schmidt hat selbst Kinder, deren Versorgung durch die zeitaufwendige Betreuung des Vaters erschwert wird. Gemeinsam mit der verantwortlichen Pflegefachperson entscheidet sich Frau Schmidt aufgrund der Situation für einen Umzug ihres Vaters in ein Pflegeheim.

Mapping auf das Informationsmodell:

Organisatorisches und Soziales

1.1 PatientIn, Phase I

1.2 Entsendende Einrichtung, Phase I

1.3 Empfangende Einrichtung, Phase I

1.4 Kontakt- und behandelnde Personen, Phase I

1.4 Kontakt- und behandelnde Personen, Phase I

  1.4.1.1.1.3 ANR123146567-

1.4.1.1 Behandelnde Person, Phase I1.4.1.1.1.4 Identifikator für Pflegefachpersonen-685772411

1.4.1.1 Behandelnde Person, Phase I 1.4.1.1.2.1.4 Titel

Dr. med


-

1.4.1.1 Behandelnde Person, Phase I1.4.1.1.2.1.5 Nachname

Musterarzt

Musterpfleger

1.4.1.1 Behandelnde Person, Phase I1.4.1.1.2.1.6 Vorname

Max

Michael

1.4.1.1 Behandelnde Person, Phase I 1.4.1.1.5 Funktionsbezeichnung

FA Allgemeinmedizin

Pflegefachmann/-frau

1.4.1.2 Einrichtung, Phase I1.4.1.2.4 NameAllgemeinmedizinische Praxis Max MusterarztAmbulanter Pflegdienst Mio42-Süd

1.4.1.2 Einrichtung, Phase I 1.4.1.2.1 Typ

Anderer Einrichtungstyp

Ambulanter Pflegedienst

1.4.1.2 Einrichtung, Phase I 1.4.1.2.3.1.3 Straẞe

Geranienweg

Rosenallee

1.4.1.2 Einrichtung, Phase I 1.4.1.2.3.1.4 OrtMusterstadtMusterstadt

1.4.1.2 Einrichtung, Phase I 1.4.1.2.3.1.5 Hausnummer

6

4

1.4.1.2 Einrichtung, Phase I 1.4.1.2.3.1.6 Postleitzahl

27111

27961

1.4.1.2 Einrichtung, Phase I 1.4.1.2.3.1.7 Land/Wohnsitzländercode

Deutschland

Deutschland

1.4.1.2 Einrichtung, Phase I1.4.1.2.5.1 KontaktkanalTelefonTelefon

1.4.1.2 Einrichtung, Phase I1.4.1.2.5.2 Wert123/93845677020/74836574

1.4.2.1.1 Rolle

nächste verwandte Person, Bevollmächtigte Person



1.4.2.1 Kontaktperson, Phase I1.4.2.1.2.5 NachnameSchmidt

1.4.2.1 Kontaktperson, Phase I 1.4.2.1.2.6 VornameFatima

1.4.2.1 Kontaktperson, Phase I 1.4.2.1.3.2.3 StraẞePlatanendamm

1.4.2.1 Kontaktperson, Phase I1.4.2.1.3.2.4 OrtDeuerstadt

1.4.2.1 Kontaktperson, Phase I1.4.2.1.3.2.5 Hausnummer1

1.4.2.1 Kontaktperson, Phase I 1.4.2.1.3.2.6 Postleitzahl12345

1.4.2.1 Kontaktperson, Phase I1.4.2.1.3.2.7 Land/WohnsitzländercodeDeutschland

1.4.2.1 Kontaktperson, Phase I1.4.2.1.4.1 Kontaktkanal

Telefon



1.4.2.1 Kontaktperson, Phase I1.4.2.1.4.2 Wert020/34633332

1.5 Pflegegrad, Phase I


Kontext im InformationsmodellElement im InformationsmodellEintragWeiterer Eintrag
1.5 Pflegegrad, Phase I

1.5.1 Beantragungsstatus1.5.1.2 Antragsstatus PflegegradBeantragung mit Pflegegradzuweisung abgeschlossenBeantragung mit Pflegegradzuweisung abgeschlossen

1.5.2 Pflegegrad1.5.2.1 Pflegegrad Code

Pflegegrad 3

Pflegegrad 1

1.5.2 Pflegegrad1.5.2.2 Pflegegradstatus

bewilligt

bewilligt

1.5.3 Gültigkeitszeitraum1.5.3.1 Beginn
  1. Dezember 2021
  1. Februar 2019

1.5.3 Gültigkeitszeitraum1.5.3.2 Ende-30. November 2021

1.6 Grad der Behinderung, Phase I



Kontext im InformationsmodellElement im InformationsmodellEintragWeiterer Eintrag
1.6 Grad der Behinderung, Phase I

-1.6.1 Grad der Behinderung vorhanden, Phase I

Ein Behinderungsgrad ist nicht vorhanden.


1.7 Pflege durch An- oder Zugehörige, Phase I


Kontext im InformationsmodellElement im InformationsmodellEintrag
1.7 Pflege durch An- oder Zugehörige, Phase I

- 1.7.1 Möglichkeit der Pflege durch An- oder Zugehörige

Pflege durch Angehörige nicht möglich


-1.7.2 Freitext KommentarBisher hat die Tochter den Vater mit versorgt. Dies ist jetzt nicht mehr möglich.

-1.7.3 KontaktpersonReferenz auf die Tochter

1.10 Zuzahlungsbefreiung, Phase I


Kontext im InformationsmodellElement im InformationsmodellEintrag
1.10 Zuzahlungsbefreiung, Phase I

-1.10 Zuzahlungsbefreiung, Phase I

nein

1.12 Persönliche Erklärungen/gesetzliche Betreuung, Phase I

Pflegerische Informationsbausteine:

(Für eine optimale Darstellung wurden die einzelnen Abschnitte teilweise aufgetrennt; die Art und Weise, wie ein Abschnitt dargestellt wird, ist auf den Inhalt angepasst, damit die Übersichtlichkeit gewahrt wird.

2.1 Probleme, Phase I

2.1.1 Vorliegen von Problemen, Phase I

Kontext im InformationsmodellElement im InformationsmodellEintrag
-

2.1.1 Vorliegen von Problemen

Probleme liegen vor.

2.1.2 Medizinisches Problem/Diagnose (externe Quelle), Phase I

Kontext im InformationsmodellElement im InformationsmodellEintragWeiterer Eintrag
2.1.2.1 Informationsquelle  2.1.2.1.1 FreitextArztbrief vom 12. Dezember 2021 von Herrn Dr. med Max MusterarztArztbrief vom 12. Dezember 2021 von Herrn Dr. med Max Musterarzt
2.1.2.1 Informationsquelle2.1.2.1.2.2 URI des ePA-Dokuments2562595692850
2.1.2.2 Code/Bezeichnung 2.1.2.2.1.1.1 Vollständiger Diagnosecode

Code:

F00.1*

Displayname:

Alzheimer Demenz

Displayname:

Benigne essentielle Hypertonie

Code:

I10.0-

2.1.2.2 Code/Bezeichnung2.1.2.2.1.1.5 Diagnosesicherheit

gesicherte Diagnose

gesicherte Diagnose

-2.1.2.3 Klinischer Status

Aktiv

Aktiv

-2.1.2.9 Behandelnde PersonReferenz auf Max MusterarztReferenz auf Max Musterarzt

2.1.3 Pflegeproblem/Pflegediagnose, Phase I


 2.1.3.1.1.2 Code aus anderem Code-System

(davon wird der Displayname den AnwenderInnen bevorzugt angezeigt)

2.1.3.2 (Zusätzliche) Beschreibung2.1.3.3 Anlass/Ursache

Wiedergabename

Code

Code-System



1

Mangel an Wissen über Medikation

10025975

ICNP release 2019



2verzerrter Denkprozess

10000669

ICNP release 2019


Referenz auf Medizinische Diagnose: “Alzheimer Demenz”

3

Blutdruckveränderung

10022954

ICNP release 2019


Referenz auf Medizinische Diagnose: “Benigne essentielle Hypertonie

4beeinträchtigter Schlaf

10012929

ICNP release 2019



5körperliche Unruhe / Agitation

10025705

ICNP release 2019



6beeinträchtigter Schlaf

10012929

ICNP release 2019



7beeinträchtige Fähigkeit sich zu kleiden

10027578

ICNP release 2019



8

beeinträchtigte Fähigkeit der Nahrungszubereitung

10029650


ICNP release 2019

Herr Dr. Yilmaz ist prinzipiell in der Lage, unter Anweisung Essen zuzubereiten. Herr Dr. Yilmaz vergisst manchmal, den Prozess des Essenszubereitung zu beenden, z. B. macht den Herd an und kocht dann nicht.


9

beeinträchtigte Haushaltsführung

10000925

ICNP release 2019

Die Betreuungskraft putzt einmal in der Woche die Wohnung.


10

Risiko des Weglaufens

10027411

ICNP release 2019



11

beeinträchtigte Fähigkeit Körperpflege durchzuführen

10000987

ICNP release 2019

Körperpflege kann grundsätzlich selbstständig durchgeführt werden, braucht aber für die Ausführung in der richtigen Reihenfolge Anleitung.


12

gestörte Trauerreaktion

10001183

ICNP release 2019

Vermisst seine Frau, versteht nicht, dass sie gestorben ist.


2.6 Funktionsbeurteilungen, Phase I


Kontext  im InformationsmodellElement  im InformationsmodellEintrag
    2.6 Funktionsbeurteilungen

-  2.6.1 Vorliegen einer Funktionseinschränkung

Eine Funktionseinschränkung liegt vor. 

2.6.2 Einzelne Funktionen nach Barthel


Kontext im InformationsmodellElement im InformationsmodellEintragWeiterer Eintrag
2.7 Medizinprodukte

-2.7.1 Relevante Informationen zu Medizinprodukten

Relevante Informationen zu Medizinprodukten liegen nicht vor.


2.8 Allergien und Unverträglichkeiten

-2.8.1 Vorliegen relevanter Allergien/Unverträglichkeiten

Relevante Allergien oder Unverträglichkeiten liegen nicht vor.


  2.9 Medikationsplan

-2.9.1 Information zur Einnahme von Medikamenten

Medikation liegt vor.



2.9.2 Informationsquelle, Phase I 2.9.2.1 FreitextArztbrief vom 12. Dezember 2021 von Herrn Dr. med Max Musterarzt

2.9.2 Informationsquelle, Phase I2.9.2.2.1 Name des ePA-Dokumentes

Arztbrief-upload.pdf



2.9.2 Informationsquelle, Phase I2.9.2.2.2 URI des ePA-Dokuments

0457239457823904857



2.9.3 Medikationseintrag2.9.3.1.1 Typ

Fertigarzneimittel



 2.9.3.1.2 Arzneimittel/Rezeptur: Code/Bezeichnung2.9.3.1.2.1.1 PZNRamipril:00766759

 2.9.3.1.2 Arzneimittel/Rezeptur: Code/Bezeichnung2.9.3.1.2.2 Freitext BezeichnungRamipril

 2.9.3.1.3 Darreichungsform: Code/Bezeichnung2.9.3.1.3.1.3 KBV Darreichungsform

Tabletten



 2.9.3.1.5.3 Menge/Stärke2.9.3.1.5.3.1 Anzahl/Menge5

2.9.3.1.5.3 Menge/Stärke2.9.3.1.5.3.2.1 Einheit Codemg

2.9.3.1.5.3 Menge/Stärke2.9.3.1.5.3.3 Anzahl/Menge der Bezugsgröẞe1

2.9.3.1.5.3 Menge/Stärke2.9.3.1.5.3.4.2 Einheit Bezugsgröẞe FreitextTablette

2.9.3 Medikationseintrag2.9.3.3 VerabreichungMedikamente müssen verabreicht werden

2.9.3.4.2.1 Dosierschema strukturiert2.9.3.4.2.1.1 Zeitpunktmorgensabends

2.9.3.4.2.1 Dosierschema strukturiert2.9.3.4.2.1.2 Menge11

2.9.3.5 Verabreichungsweg: Code/Bezeichnung2.9.3.5.2.1 SNOMED CT®-Codeoral

2.9.3 Medikationseintrag2.9.3.6 Anlass/UrsacheReferenz auf Diagnose "Benigne essentielle Hypertonie"

2.9.3 Medikationseintrag2.9.3.7 Behandelnde Person / EinrichtungReferenz auf Max Musterarzt

2.10 Orientierung/Psyche

2.10 Orientierung/Psyche2.10.1 Bewusstseinslage

keine Bewusstseinsminderung oder -steigerung



2.10 Orientierung/Psyche 2.10.2.1 Orientierung zur Zeit

Orientierung zur Zeit teilweise vorhanden



2.10 Orientierung/Psyche2.10.2.2 Orientierung zum Ort

Orientierung zum Ort teilweise vorhanden



2.10 Orientierung/Psyche2.10.2.3 Orientierung zur Person

Orientierung zur Person voll vorhanden



2.10 Orientierung/Psyche2.10.2.4 Orientierung zur Situation

Orientierung zur Situation teilweise vorhanden


2.11 Vitalzeichen und Körpermaẞe
Kontext im InformationsmodellElement im InformationsmodellEintrag
 2.11.1 Körpergewicht2.11.1.1.1 LOINC Code

Körpergewicht

2.11.1 Körpergewicht2.11.1.1.2 SNOMED-CT CodeKörpergewicht
 2.11.1 Körpergewicht2.11.1.2 DatenerhebungKörpergewicht gemessen
 2.11.1 Körpergewicht2.11.1.4.1 Einheitkg
 2.11.1 Körpergewicht2.11.1.4.2 Wert70
 2.11.1 Körpergewicht2.11.1.5 Zeitpunkt der Messung1.1.2022
2.11.2 Körperlänge/ Körpergröẞe2.11.2.1.1 LOINC CodeKörperlänge/Körpergröße
 2.11.2 Körperlänge/ Körpergröẞe2.11.2.1.2 SNOMED-CT CodeKörperlänge/Körpergröße
 2.11.2 Körperlänge/ Körpergröẞe2.11.2.3.1 Einheitm
 2.11.2 Körperlänge/ Körpergröẞe2.11.2.3.2 Wert1,70
 2.11.2 Körperlänge/ Körpergröẞe2.11.2.4 Zeitpunkt der Messung1.1.2022
2.11.3 Körpertemperatur2.11.3.1.1 LOINC CodeKörpertemperatur
 2.11.3 Körpertemperatur2.11.3.1.2 SNOMED-CT CodeKörperkerntemperatur gemessen am Trommelfell
2.11.3 Körpertemperatur2.11.3.2.1 Einheit°C
2.11.3 Körpertemperatur2.11.3.2.2 Wert36,5
2.11.3 Körpertemperatur2.11.3.3 Zeitpunkt der Messung1.1.2022
2.11.4 Blutdruck2.11.4.1.1 LOINC Code
2.11.4 Blutdruck2.11.4.1.2 SNOMED-CT CodeBlutdruck
2.11.4 Blutdruck2.11.4.2.1.1 LOINC Codesystolischer Blutdruck
2.11.4 Blutdruck2.11.4.2.1.2 SNOMED-CT Codesystolischer Blutdruck
2.11.4 Blutdruck2.11.4.2.2.1 EinheitmmHg
2.11.4 Blutdruck2.11.4.2.2.2 Systolischer Blutdruckwert135
2.11.4 Blutdruck2.11.4.3.1.1 LOINC Codediastolischer Blutdruck
2.11.4 Blutdruck2.11.4.3.1.2 SNOMED-CT Codediastolischer Blutdruck
2.11.4 Blutdruck2.11.4.3.2.1 EinheitmmHg
2.11.4 Blutdruck2.11.4.3.2.2 Diastolischer Blutdruckwert85
2.11.4 Blutdruck2.11.4.5 Zeitpunkt der Messung1.1.2022
 2.11.6 Atemfrequenz2.11.6.1.1 LOINC CodeAtemfrequenz
 2.11.6 Atemfrequenz2.11.6.1.2 SNOMED-CT CodeAtemfrequenz
 2.11.6 Atemfrequenz2.11.6.2.1 Einheit1/Minute
 2.11.6 Atemfrequenz2.11.6.2.2 Wert16
 2.11.6 Atemfrequenz2.11.6.3 Zeitpunkt der Messung1.1.2022
2.11.7 Herzfrequenz2.11.7.1.1 LOINC CodeHerzfrequenz
2.11.7 Herzfrequenz2.11.7.1.2 SNOMED-CT CodeHerzfrequenz
2.11.7 Herzfrequenz2.11.7.2.1 Einheit1/Minute
2.11.7 Herzfrequenz2.11.7.2.2 Wert80
2.11.7 Herzfrequenz2.11.7.3 Zeitpunkt der Messung1.1.2022

2.13 Pflegerische Maẞnahme


2.13.1.1.2 SNOMED CT®-Code

(davon wird der Displayname den AnwenderInnen bevorzugt angezeigt)

-

-

WiedergabenameCodeCode-System 2.13.1.2 Pflegerische Maẞnahme Freitext2.13.3.2 Freitextangabe
1

verabreichen von Tabletten und Lösungen


10001804

ICNP release 2019

-

-

2

anbieten emotionaler Unterstützung

10027051

ICNP release 2019

-

-

3

anbieten sozialer Unterstützung


10027046

ICNP release 2019

-

-

4

assistieren bei der Benutzung der Toilette

10023531

ICNP release 2019

-

-

5

assistieren beim Waschen des eigenen Körpers


10051442

ICNP release 2019

-

-

6

schützen des religiösen Glaubens

10026381

ICNP release 2019

-

-

7

unterstützen von spirituellen Ritualen


10024591

ICNP release 2019

-

-

8

überwachen der Nahrungsaufnahme


10036614

ICNP release 2019

-

-

9

überwachen der Flüssigkeitsaufnahme


10035303

ICNP release 2019

-

-

10

fördern des Schlafs

10050949

ICNP release 2019

-

-

11

überwachen des Blutdrucks

10032052

ICNP release 2019

-

-

12

überwachen des neurologischen Status

10035326

ICNP release 2019

-

-

13

messen des Blutdrucks

10031996

ICNP release 2019

-

-

14

Wandering control management (procedure)

408898000

SNOMED CT release 31.07.2021

-

-

15

beurteilen des Schlafs

10036764

ICNP release 2019

-

-

16---Hilfe bei der HaushaltsführungAufräumen, Putzen, Lüften, Wäsche waschen, Bett beziehen usw.
Freiheitsentziehende Maßnahmen

-2.16.1 Freiheitsentziehende Maẞnahmen notwendig

Freiheitsentziehende Maßnahmen sind nicht notwendig.



2.16.2 Informationsquelle2.16.2.1 FreitextEs liegen keine Anordnungen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen vor.
 2.18 Freitext Nachricht an die empfangende Einrichtung

-

 2.18 Freitext Nachricht an die empfangende Einrichtung

Herr Dr. Yilmaz wird seit drei Jahren von uns versorgt. Er hat eine Alzheimer-Demenz und Bluthochdruck. Es liegen leichte altersbedingte körperliche Einschränkungen vor. Vor einem Jahr ist Frau Yilmaz überraschend verstorben. Vorher hatte sie einen Großteil der Pflege übernommen, weswegen die Pflege durch den Pflegedienst aufgestockt werden musste. Morgens und abends kommt eine Pflegefachperson zur Unterstützung bei der Körperpflege und beim Ankleiden sowie bei der Medikamenteneinnahme. Dienstag- und Freitagvormittag erhält Herr Yilmaz Hilfe beim Duschen. Mittags kommt eine Betreuungskraft nach § 45a SGB XI für zwei Stunden, bereitet das von der Tochter vorbereitete Mittagsessen zu und leistet ihm beim Einnehmen der Mahlzeit Gesellschaft. Herr Yilmaz ist gläubiger Muslim. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich das Essen nach den Geboten des Islams richtet. Das regelmäßige Gebet hilft bei der Strukturierung seines Tages und hat eine positive Auswirkung auf seinen Zustand, sodass dies ein wichtiger Bestandteil seines Tagesablaufs ist. Ansonsten putzt die Betreuungskraft einmal in der Woche die Wohnung. Nachmittags kommt für gewöhnlich seine Tochter Fatima Schmidt nach ihrer Arbeit vorbei, um sich um ihren Vater zu kümmern. Sollte sie es nicht schaffen, gibt es eine Nachbarin, die nach Herrn Yilmaz sehen kann.

In den letzten Wochen verschlechterte sich der Allgemeinzustand von Herr Yilmaz jedoch merklich. Er ist sehr unruhig, fragt viel nach seiner Frau und sucht diese auch. Sein Tag-Nacht-Rhythmus ist ebenfalls gestört. Die Nachbarin berichtet, dass sie ihn nachts öfter in der Wohnung umherwandern hört und alle Lichter an sind. So stand er schon mehrmals nachts vor ihrer Wohnung und hat nach seiner Frau gefragt und mitgeteilt, dass er vorhat, sie suchen zu gehen. An einem Abend konnte sie ihn nicht davon überzeugen, zurück in seine Wohnung zu gehen. Da ist er dann in Schlafanzug und Pantoffeln nach draußen gegangen. Die Nachbarin hat umgehend die Tochter informiert. Zusammen konnten sie ihn wenige Straßen weiter finden und heimbringen. Seit diesem Abend schläft die Tochter aus Angst bei ihrem Vater. Wenn sie morgens zur Arbeit geht, schließt sie die Wohnung ab, da sie sonst Sorge hat, dass ihr Vater wieder und diesmal vielleicht unbemerkt nach draußen geht. Dies ist jedoch keine dauerhafte Lösung, da ihr Vater, wenn er bemerkt, dass die Tür verschlossen ist, laut wird und nach Hilfe ruft. Außerdem hat er sich beim dem Versuch, die Tür zu öffnen, schon verletzt. Frau Schmidt hat selbst Kinder, deren Versorgung durch die zeitaufwendige Betreuung des Vaters erschwert wird. Gemeinsam mit der verantwortlichen Pflegefachperson entscheidet sich Frau Schmidt aufgrund der Situation für einen Umzug ihres Vaters in ein Pflegeheim.


2.2.2.2.21 Anzahl der Stürze in den letzten 6 Monaten

-2.2.2.2.21 Anzahl der Stürze in den letzten 6 Monaten0
2.25 Patientenwunsch

-2.25.1.2 FreitextEssen und Tagesablauf muss sich nach den Geboten des Islams richten. Die regelmäßige Struktur des Gebets hat positive Auswirkung auf den Zustand des Patienten und hilft dabei, die übrigen Alltagshandlungen zu bewältigen. Bitte bei Fragen mit Tochter Frau Fatima Schmidt Kontakt aufnehmen.