ABP sind Ereignisse oder Umstände bei der Arzneimitteltherapie, die tatsächlich oder potenziell das Erreichen von angestrebten Therapiezielen verhindern. (Zitiert aus Positionspapiers "Digital gestützte Medikationsprozesse" (Version 1.2, 24.11.2023))
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adm.
administrativ
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amb.
ambulant
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AM-DB
Arzneimittel-Datenbank
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AMTS
Arzneimitteltherapiesicherheit
AMTS ist die Gesamtheit der Maßnahmen zur Gewährleistung eines optimalen Medikationsprozesses mit dem Ziel, Medikationsfehler und damit vermeidbare Risiken für den Patienten bei der Arzneimitteltherapie zu verringern. (Zitiert aus Positionspapiers "Digital gestützte Medikationsprozesse" (Version 1.2, 24.11.2023))
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AMTS-Prüfung
Ziel von AMTS-Prüfungen ist die Ermittlung potenzieller Risiken, im Rahmen der Arzneimitteltherapie. Die Prüfungen erfolgen u.a. unter Anwendung digital verfügbarer Instrumente. (...) „AMTS-Prüfung“ [ wird ] als übergeordneter Sammelbegriff für unterschiedlichste patientenindividuelle Maßnahmen verwendet, die das obengenannte Ziel der AMTS oder Teilaspekte davon adressieren. (Auszug zitiert aus Positionspapiers "Digital gestützte Medikationsprozesse" (Version 1.2, 24.11.2023))
In den Versorgungsprozessen des hier abgebildeten Prozessleitfadens wird dabei zwischen einer "gesamthaften AMTS-Prüfung" (dgMP - Szenario "Prüfen eines Medikationsplans durch eine/n Ärztin oder eine/n Apotheker:in") und einer "AMTS-Prüfung" im Rahmen der Basisprozesse unterschieden. Die "gesamthafte AMTS-Prüfung" bezieht sich dabei auf die Prüfung der gesamten erfassten Daten des Medikationsplans und beinhaltet die gesamthafte Verantwortungsübernahme für die Korrektheit der enthaltenen Angaben. Dieses wird gegenüber Dritten mithilfe der Prüferrolle in der Herkunftsinformation kenntlich gemacht. Die "AMTS-Prüfung" im Rahmen der Basisprozesse bezieht sich hingegen auf die Prüfung der selbst eingetragenen Daten (zum Beispiel eine Verordnung) im Hinblick auf ABP im Zusammenhang mit bereits erfassten Daten und beinhaltet keine gesamthafte Verantwortungsübernahme, sondern nur eine Verantwortungsübernahme für die eigene Datenerfassung/-aktualisierung.
Eintrag im MIO Medikation. Ausprägungen: Medikationsplaneintrag, AMTS-rZI, andere klinische oder administrative Information.
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J
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K
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KAS
Klinisches Arbeitsplatzsystem
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KH-E
Krankenhaus-Entlassbrief
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KIM
Kommunikation im Medizinwesen
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KIS
Krankenhausinformationssystem
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klin.
klinisch
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KVNR
Krankenversichertennummer
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L
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LE
Leistungserbringer:in
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LEI
Leistungserbringerinstitution
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M
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medikationsrelevante Daten
Sammelbegriff für Verordnungen, AMTS-rZIund / oder andere klinische bzw. administrative Daten. Umfasst in den hier dargestellten Versorgungsprozessen des Prozessleitfadens explizit nicht die eML.
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N
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NFDS
Notfalldatensatz
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NW
Nebenwirkung
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O
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OP
Operation
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OTC
over the counter, Begriff für nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel
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P
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Pat.
Patient:in
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Patientenkartei
Begriff für Patientenakte im PS einer ärztlichen LEI, in Abgrenzung zur ePA
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PD
Pflegedienst
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PDMS
Patientendatenmanagementsystem
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PH
Pflegeheim
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PS
Primärsystem
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PVS
Praxisverwaltungssystem
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Q
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QES
qualifiziert elektronische Signatur
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R
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S
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Stammkundenkartei
Begriff für Patientenakte im PSeiner Apotheke (AVS), in Abgrenzung zur ePA
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stat.
stationär
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T
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U
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V
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Verordnung
Eine Verordnung ist eine ärztliche Anordnung zu einer therapeutischen Maßnahme. Diese kann zum Beispiel eine Medikamentenanwendung oder ein therapeutisches Verfahren umfassen. Nicht jede Verordnung zieht zwangsläufig auch eine Verschreibung nach sich*.
*Beispiele: Änderung einer Medikationsdosierung, ohne dass eine neue Packung benötigt wird. Verordnung nicht verschreibungsfähiger Maßnahmen oder Medikamente.