Operationalisierungshinweise sind Hinweise, die im Rahmen der Softwareumsetzung hilfreich sein können. Sie richten sich dementsprechend an die Softwarehersteller. Die Operationalisierungshinweise sollen bei einer anwenderfreundlichen Integration der MIOs in die Software oder die Prozesse unterstützen.

Optional: Offizielle Piktogramme des G-BA


Wenn Sie optional das Startpiktogramm und Titelbild des Mutterpasses nutzen möchten, ist folgender Copyright-Hinweis zu verwenden: „Startpiktogramm und Titelbild Mutterpass: Copyright Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA)“

Das Startpiktogramm darf in der Farbgebung verändert werden. Andere Änderungen an der Darstellung sind nur nach Rücksprache mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss zulässig.

Eine Änderung am Titelbild Mutterpass ist nicht zulässig. Startpiktogramm und Titelbild müssen in Kombination verwendet werden.

Hier können Sie das Startpiktogramm und Titelbild als ZIP-Ordner im SVG-Format herunterladen: 



Derzeit sind folgende übergreifende Operationalisierungshinweise zum MIO Mutterpass vorgesehen:

Anzeige eines MIOs aus Patientenperspektive und aus Perspektive von behandelnden Personen:

  • Es wird dringend empfohlen, die Darstellung an die Darstellung in Anlage 3 zu den Mutterschafts-Richtlinien auszurichten.
  • Eine Option zum Ausdruck ist vorzusehen. Dabei wird dringend empfohlen, diese an die Ansicht der Anlage 3 zu den Mutterschafts-Richtlinien auszurichten.

Erstellung/Bearbeitung eines MIOs:

  • Es wird empfohlen, für ergänzende Operationalisierungshinweise die zugrunde liegende Textform der Mutterschafts-Richtlinien zu berücksichtigen.
  • Die Definitionen der MIOs Mutterpass und U-Heft haben die Option zur semantischen und syntaktischen Interoperabilität geschaffen, um die Übernahme von Informationen aus dem MIO Mutterpass in das U-Heft bzw. Übernahme von Daten innerhalb des MIO Mutterpass zu unterstützen. Eine entsprechende Funktionalität im IT-System ist ausdrücklich erwünscht.

Wie muss mit einem in der ePA vorhandenen Bundle umgegangen werden, wenn dieses aktualisiert werden muss und die MIO-Version nicht identisch ist:

  • Ein Primärsystem/FdV muss grundsätzlich in der Lage sein, alle Versionen eines MIO lesen zu können. Bei der Erstellung oder inhaltlichen Änderung einer MIO-Datei ist immer die neueste Version des MIO zu verwenden. MIO-Dateien in älteren Versionen, die inhaltlich nicht geändert werden, bleiben unverändert und werden nicht auf die aktuelle Version des MIO adaptiert. Zu einer MIO-Instanz kann es jedoch mehrere MIO-Dateien in unterschiedlichen Versionen in der ePA einer versicherten Person geben. Beispiel: Die ersten Mutterpass-Einträge in der ePA sind in MIO-Version 1.0.0 und die folgenden Einträge in MIO-Version 1.1.0.
  • Wenn eine neue bzw. aktuelle Version des MIO verwendet wird, dann sind die Profile mit der Struktur zu verwenden, wie sie auch in der aktuellen Version vorkommen. Das kann unter Umständen bedeuten, dass bestimmte Informationen in der neuen Version nicht mehr vorkommen, zum Beispiel weil ein Profil angepasst wurde oder sogar komplett weggefallen ist. Eine Art „Transformation“ der Einträge aus der älteren Version in die neue Version ist nicht immer 1:1 möglich. Das heißt, „ältere“ Einträge (= Einträge, die in einer älteren MIO-Version erstellt wurden) müssen immer lesbar sein, bzw. angezeigt werden können. Es obliegt den HerstellerInnen, ob sie eine Art „Hinweis“ einbauen, wenn ein Eintrag in einer neuen MIO-Version erstellt wird. Dies kann den AnwenderInnen als Hinweis dienen, ggfs. den alten Eintrag zu prüfen und bei Bedarf relevante Informationen im neuen Eintrag zu ergänzen, wenn dies für die weitere Behandlung relevant ist.

Informationen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zum eMutterpass:

  • Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) stellt eine Informationsseite zum eMutterpass zur Verfügung. Auf den entsprechenden Seiten finden Sie grundlegende Hinweise für VertragsärztInnen sowie Umsetzungsempfehlungen für HerstellerInnen von Praxisverwaltungssystemen. Die Seiten werden perspektivisch um weitere Verlinkungen für andere Sektoren ergänzt.

 

Wenn bei einer Referenzierung in der FHIR®-Spezifikation die Versionsnummer der referenzierten Ressource fehlt kann wie folgt damit umgegangen werden:

  • Bei der Referenzierung einer FHIR®-Ressource werden in unseren Spezifikationen in der Regel die Versionsnummern angegeben. Ist dies an einer Stelle in einem bestimmten Profil nicht der Fall, wird empfohlen für die referenzierte Ressource die Version zu verwenden, die der Version des referenzierenden Profils entspricht.