Elementspezifische Operationalisierungshinweise sind Hinweise, die im Informationsmodell des MIO enthalten sind und sich auf einzelne Elemente beziehen.

Operationalisierungshinweis Link zum Informationsmodell

MIO Laborbefund / Referenz auf vorherige Version (informativ)

In den Metadaten der FHIR-Daten des Befundes wird die Version aktualisiert, während die Identifier identisch bleiben. Dadurch ist eine Versionsnachverfolgung per FHIR möglich. Die aktualisierten FHIR-Ressourcen nehmen in der ePA mit dem Upload den Platz als aktueller Befund ein, während die alten Versionen weiterhin per Versionshistorie verfügbar sind.

1.5 Referenz auf vorherige Version (informativ)

Referenzierte Profile / Administrative Profile / Behandelnde Person/Einrichtung / Fachrichtung - Code/Bezeichnung / Code-Auswahl / Code aus einem anderen Codesystem

Hier sollte zusätzlich zum Code auch das Codesystem, die Version des Codesystems und der Anzeigename (Display Name) übermittelt werden.

2.1.2.3 Fachrichtung - Code/Bezeichnung

Referenzierte Profile / Administrative Profile / Behandelnde Person/Einrichtung / Rolle in Bezug auf die Einrichtung - Code/Bezeichnung / Code-Auswahl / Code aus einem anderen Codesystem

Hier sollte zusätzlich zum Code auch das Codesystem, die Version des Codesystems und der Anzeigename (Display Name) übermittelt werden.

2.1.2.4 Rolle in Bezug auf die Einrichtung - Code/Bezeichnung

Referenzierte Profile / Administrative Profile / Patient:in / Identifikator / PID

Wenn kein organisationsspezifisches System angegeben wird, sollte die PID einer UUID (Universally Unique Identifier) entsprechen, sodass dieser global eindeutig ist. Es sollte in vorgehenden Instanzen überprüft werden, ob bereits eine UUID vergeben worden ist.

2.1.4.1 Identifikator

Referenzierte Profile / Körperstruktur / Lateralität Code/Bezeichnung

Achtung: Die Codes "links", "rechts" und "bilateral" können sowohl am Datenelement "Lateralität" als auch bei "Lokalisation" angegeben werden; sie haben in beiden Fällen jedoch unterschiedliche Bedeutungen. Um eine Verwechslung zu vermeiden, sollten die Datenfelder eindeutig gekennzeichnet werden.

  • Bei Lateralität beschreiben sie die Seitenangabe bei paarigen Organen und Körperteilen (z.B. rechte Niere, linker Arm).
  • Bei Lokalisation beschreiben sie die nähere Lokalisation innerhalb eines (meist unpaarig vorliegendem) Organs/ Körperteils (z.B. linke Seitenwand der Blase).
  • Theoretisch ist die Angabe des selben Codes an beiden Stellen möglich, jedoch fachlich meist nicht sinnvoll (z.B. "links an der linken Niere"; korrekt wäre stattdessen "lateral an der linken Niere")

2.2.2 Lateralität Code/Bezeichnung

Referenzierte Profile / Körperstruktur / Lokalisation Code/Bezeichnung

Achtung: Die Codes "links", "rechts" und "bilateral" können sowohl am Datenelement "Lateralität" als auch bei "Lokalisation" angegeben werden; sie haben in beiden Fällen jedoch unterschiedliche Bedeutungen. Um eine Verwechslung zu vermeiden, sollten die Datenfelder eindeutig gekennzeichnet werden.

  • Bei Lateralität beschreiben sie die Seitenangabe bei paarigen Organen und Körperteilen (z.B. rechte Niere, linker Arm).
  • Bei Lokalisation beschreiben sie die nähere Lokalisation innerhalb eines (meist unpaarig vorliegendem) Organs/Körperteils (z.B. linke Seitenwand der Blase).
  • Theoretisch ist die Angabe desselben Codes an beiden Stellen möglich, jedoch fachlich meist nicht sinnvoll (z.B. "links an der linken Niere"; korrekt wäre stattdessen "lateral an der linken Niere").

2.2.3 Lokalisation Code/Bezeichnung

Referenzierte Profile / Laboranalysegerät / Spezifischer Typ - Code/Bezeichnung / Code-Auswahl / Code aus anderem Codesystem

Aus technischen Gründen kann dieses Element nicht direkt in FHIR® abgebildet werden.

Bei einer Ableitung von diesem Profil können aber beliebige weitere Codesysteme hinzugefügt werden (offenes Slicing).

Hierbei sollte zusätzlich zum Code auch das Codesystem, die Version des Codesystems und der Anzeigename (Display Name) übermittelt werden.

2.3.1.1 Code-Auswahl

Referenzierte Profile / Laborauftrag-Informationen / Fragestellung/Begründung / Diagnose / Code/Bezeichnung / Code-Auswahl / ICD-10-GM-Code / ICD-Diagnosesicherheit

Bei Angabe der ICD-Diagnosesicherheit ist die zusätzliche Angabe der äquivalenten Werte für clinicalStatus und verificationStatus zwingend. Die Äquivalente sind im HL7®-Leitfaden Basis DE ( https://ig.fhir.de/basisprofile-de/stable/Ressourcen-Condition-ICD-10-GM.html) wie folgt festgelegt:

  • A (ausgeschlossen) => clinicalStatus = leer, verificationStatus="refuted"
  • G (gesicherte Diagnose) => clinicalStatus = "active", verificationStatus="confirmed"
  • V (Verdacht auf/zum Ausschluss von) => clinicalStatus = "active", verificationStatus="provisional" oder "differential"
  • Z (Zustand nach) => clinicalStatus = "resolved", verificationStatus="confirmed"

2.4.4.1 Diagnose

Referenzierte Profile / Laborauftrag-Informationen / Fragestellung/Begründung / Diagnose / Code/Bezeichnung / Code-Auswahl / Code aus einem anderen Codesystem

Hier sollte zusätzlich zum Code auch das Codesystem, die Version des Codesystems und der Anzeigename (Display Name) angegeben werden.

Aus technischen Gründen kann dieses Element nicht direkt in FHIR® abgebildet werden.
Bei einer Ableitung von diesem Profil können aber beliebige weitere Codesysteme hinzugefügt werden (offenes Slicing).

2.4.4.1 Diagnose

Referenzierte Profile / Laborauftrag-Informationen / Dringlichkeit

Der LDT sieht für eine gegebene Dringlichkeit zwei Status vor, ein nicht angegebener Dringlichkeitswert ist gleichbedeutend mit Routine:

  • 01 / Eilig
  • 02 / Notfall/intraoperativ

Als passende Zuordnung von LDT in das MIO-FHIR-Format empfehlen wir:

  • keine Dringlichkeit → Routine
  • Eilig → Urgent
  • Notfall/intraoperativ → STAT (statim)

Die Vision, dass FHIR zukünftig als einziges Format zum Einsatz kommt, beinhaltet auch, dass für die Dringlichkeitsstufen alle 4 Status angewendet werden.

2.4.8 Dringlichkeit

Referenzierte Profile / Laborgesamtbefund / Kennzeichen Pseudonymisierter Befund

Das Kennzeichen ist optional. Wenn es gesetzt wird, ist der Fixwert "true".

2.5.4 Kennzeichen Pseudonymisierter Befund

Referenzierte Profile / Laborgesamtbefund / Identifikator Laborgesamtbefund / UUID

Die UUID besteht aus dem Anfangsteil "urn:uuid:" gefolgt von der eigentlichen UUID.
Der zusammengesetzte String sähe dann beispielsweise so aus: "urn:uuid:f81d4fae-7dec-11d0-a765-00a0c91e6bf6".

2.5.8.2 UUID

Referenzierte Profile / Laborgesamtbefund / Kennzeichen Kritischer Befund

Das Kennzeichen ist optional. Wenn es gesetzt wird, ist der Fixwert "true".
Ein gesetztes Kennzeichen sollte beim Empfang in einem Primärsystem idealerweise mit einer aktiven Rückmeldung versehen werden.

2.5.14 Kennzeichen Kritischer Befund

Referenzierte Profile / Laborgesamtbefund / Anhang-Laborgesamtbefund

Wenn der gesamte Laborbefund zusätzlich als Anhang übermittelt wird, ist für dessen Authentizität, inhaltliche Übereinstimmung und Widerspruchsfreiheit zu inhaltlichen Daten im MIO das Labor verantwortlich, also der Erzeuger des MIO.

2.5.17 Anhang-Laborgesamtbefund

Referenzierte Profile / Laboruntersuchungsgruppe

Für die gruppierte Darstellung von Laboruntersuchungen können aus den fachlichen Gruppierungsmerkmalen fachliche Bezeichner als Gruppenüberschrift ("Label") abgeleitet werden.

2.6 Laboruntersuchungsgruppe

Referenzierte Profile / Laboruntersuchungsgruppe / Sortiernummer Gruppe

Hinweis: In FHIR® vorgegebene Sortiernummern sind als Standardsortierung gedacht. Verwender können in Primärsystem interaktiv auch anders sortieren.

2.6.2 Sortiernummer Gruppe

Referenzierte Profile / Laboruntersuchungsgruppe / Fachliches Gruppierungsmerkmal Auswahl

Für die gruppierte Darstellung von Laboruntersuchungen können fachliche Gruppierungsmerkmale als Gruppenüberschrift ("Label") dienen. Mögliche Gruppenüberschriften sind:

  • Laborbereich
  • Test-Profil oder "Panel"
  • Laborbereich mit Test-Profil kombiniert

2.6.3 Fachliches Gruppierungsmerkmal Auswahl

Referenzierte Profile / Laboruntersuchungsgruppe / Fachliches Gruppierungsmerkmal Auswahl / Labormedizinischer Bereich Code/Bezeichnung / Code-Auswahl / Code aus anderem Codesystem

Aus technischen Gründen kann dieses Element nicht direkt in FHIR® abgebildet werden.

Bei einer Ableitung von diesem Profil können aber beliebige weitere Codesysteme hinzugefügt werden (offenes Slicing).

Hierbei sollte zusätzlich zum Code auch das Codesystem, die Version des Codesystems und der Anzeigename (Display Name) übermittelt werden.

2.6.3.1 Labormedizinischer Bereich Code/Bezeichnung

Referenzierte Profile / Laboruntersuchungsgruppe / Fachliches Gruppierungsmerkmal Auswahl / Test-Profil Code/Bezeichnung / Code-Auswahl / Code aus anderem Codesystem

Aus technischen Gründen kann dieses Element nicht direkt in FHIR® abgebildet werden.

Bei einer Ableitung von diesem Profil können aber beliebige weitere Codesysteme hinzugefügt werden (offenes Slicing).

Hierbei sollte zusätzlich zum Code auch das Codesystem, die Version des Codesystems und der Anzeigename (Display Name) übermittelt werden.

2.6.3.2 Test-Profil Code/Bezeichnung

Referenzierte Profile / Laboruntersuchungsgruppe / Interpretation Untersuchungsgruppe Code/Bezeichnung

Die Angabe einer Interpretation ist optional, bei nicht vorhandener Klassifikation wird hier nichts übermittelt.
Empfehlung: eine dokumentierte Interpretation sollte mindestens einen Interpretationscode enthalten.

2.6.6 Interpretation Untersuchungsgruppe Code/Bezeichnung

Referenzierte Profile / Laboruntersuchungsgruppe / Interpretation Untersuchungsgruppe Code/Bezeichnung / Code-Auswahl / Code aus anderem Codesystem

Aus technischen Gründen kann dieses Element nicht direkt in FHIR® abgebildet werden.

Bei einer Ableitung von diesem Profil können aber beliebige weitere Codesysteme hinzugefügt werden (offenes Slicing).

Hierbei sollte zusätzlich zum Code auch das Codesystem, die Version des Codesystems und der Anzeigename (Display Name) übermittelt werden.

2.6.6.1 Code-Auswahl

Referenzierte Profile / Laboruntersuchungsgruppe / Interpretation Untersuchungsgruppe Code/Bezeichnung / Code-Auswahl / HL7®-Code

Die genaue, hierarchische Struktur des Value Set ist dem FHIR-Original zu entnehmen:

http://www.hl7.org/fhir/valueset-observation-interpretation.html

Diesem Value Set hat die mio42 GmbH an dieser Stelle lediglich eine Übersetzung hinzugefügt. Bei einigen Elementen handelt es sich nur um gruppierende Konzepte, die nicht als Werte ausgewählt werden können.

2.6.6.1 Code-Auswahl

Referenzierte Profile / Laboruntersuchung / GTIN-Code

Labore haben die Option, zusätzlich zur Spezifikation der Laboruntersuchung eine GTIN mitzugeben. Es wird das Vorgehen nach folgenden Regeln empfohlen:

  • Spezifische GTINs von Laboranalysegerät oder Probenbehälter-Typ sind in der jeweiligen Ressource einzutragen
  • Laboranalysegerät/UDI oder Probenbehälter-Typ/UDI sind zu prüfen, ob die passende GTIN enthalten ist; falls existent, dann in Laboruntersuchung/GTIN zu übernehmen.
  • GTINs, die nicht einer dieser Ressourcen zuzuordnen sind, sind direkt im Datenelement Laboruntersuchung/GTIN unterzubringen.
  • Zu einer Laboruntersuchung kann es nur eine GTIN geben.

2.7.3 GTIN-Code

Referenzierte Profile / Laboruntersuchung / Fachliches Gruppierungsmerkmal Auswahl

Für die gruppierte Darstellung von Laboruntersuchungen können fachliche Gruppierungsmerkmale als Gruppenüberschrift ("Label") dienen. Mögliche Gruppenüberschriften sind:

  • Laborbereich
  • Test-Profil oder "Panel"
  • Laborbereich mit Test-Profil kombiniert

2.7.4 Fachliches Gruppierungsmerkmal Auswahl

Referenzierte Profile / Laboruntersuchung / Fachliches Gruppierungsmerkmal Auswahl / Labormedizinischer Bereich Code/Bezeichnung / Code-Auswahl / Code aus anderem Codesystem

Aus technischen Gründen kann dieses Element nicht direkt in FHIR® abgebildet werden.

Bei einer Ableitung von diesem Profil können aber beliebige weitere Codesysteme hinzugefügt werden (offenes Slicing).

Hierbei sollte zusätzlich zum Code auch das Codesystem, die Version des Codesystems und der Anzeigename (Display Name) übermittelt werden.

2.7.4.1 Labormedizinischer Bereich Code/Bezeichnung

Referenzierte Profile / Laboruntersuchung / Fachliches Gruppierungsmerkmal Auswahl / Test-Profil Code/Bezeichnung / Code-Auswahl / Code aus anderem Codesystem

Aus technischen Gründen kann dieses Element nicht direkt in FHIR® abgebildet werden.

Bei einer Ableitung von diesem Profil können aber beliebige weitere Codesysteme hinzugefügt werden (offenes Slicing).

Hierbei sollte zusätzlich zum Code auch das Codesystem, die Version des Codesystems und der Anzeigename (Display Name) übermittelt werden.

2.7.4.2 Test-Profil Code/Bezeichnung

Referenzierte Profile / Laboruntersuchung / Spezifikation Laboruntersuchung / Laboruntersuchung LOINC®-Code

Der LOINC-Katalog wurde noch nicht vollständig ins Deutsche übersetzt. Wir empfehlen als Anzeigenamen, sofern vorhanden, den deutschen Anzeigenamen aus der LOINC® Linguistic Variants DE (enthalten in den Accesory-Files der LOINC®-Version) zu verwenden. Ansonsten ist die Befüllung durch den Long Common Name (LONG_COMMON_NAME) aus der allgemeinen LOINC®-Datenbank zu verwenden.

Falls gar kein Code zur Laboruntersuchung ermittelt werden kann, wäre ersatzweise diese Mindest-Codierung möglich: " LOINC: 30954-2 Relevant diagnostic tests/laboratory data Narrative". Die Konkretisierung wäre dann, ebenfalls ersatzweise, über die angebotenen Freitexteingaben vorzunehmen.

2.7.6.1 Laboruntersuchung LOINC®-Code

Referenzierte Profile / Laboruntersuchung / Spezifikation Laboruntersuchung / Untersuchungsmethode, ergänzende Spezifizierung Code/Bezeichnung / Code-Auswahl / Code aus anderem Codesystem

Aus technischen Gründen kann dieses Element nicht direkt in FHIR® abgebildet werden.

Bei einer Ableitung von diesem Profil können aber beliebige weitere Codesysteme hinzugefügt werden (offenes Slicing).

Hierbei sollte zusätzlich zum Code auch das Codesystem, die Version des Codesystems und der Anzeigename (Display Name) übermittelt werden.

2.7.6.3 Untersuchungsmethode, ergänzende Spezifizierung Code/Bezeichnung

Referenzierte Profile / Laboruntersuchung / Spezifikation Laboruntersuchung / Probenart, Ergänzende Spezifizierung (informativ)

Für erstellende und anzeigende Systeme:

Dieses Element wird an dieser Stelle als Wegweiser zum Zweck der besseren Lesbarkeit des Informationsmodells aus fachlicher Perspektive mit aufgeführt. Die Umsetzung befindet sich innerhalb des Profils Probe als Unterstruktur Probenart, ergänzende Spezifizierung Code/Bezeichnung.

2.7.6.4 Probenart, Ergänzende Spezifizierung (informativ)

Referenzierte Profile / Laboruntersuchung / Fremdleistung / Kennzeichen Fremdleistung

Wenn die Fremdleistung gekennzeichnet werden muss, dann wird der Fixwert "true" gesetzt.

2.7.7.1 Kennzeichen Fremdleistung

Referenzierte Profile / Laboruntersuchung / Fremdleistung / Kennzeichen Verbundleistung

Das Kennzeichen ist optional. Wenn es gesetzt wird, ist der Fixwert "true".

2.7.7.2 Kennzeichen Verbundleistung

Referenzierte Profile / Laboruntersuchung / Kennzeichen Akkreditierte Laboruntersuchung

Das Kennzeichen ist optional. Akkreditierte Labore setzen das Kennzeichen mit "true" (akkreditierte Laboruntersuchung) oder "false" (nicht akkreditierte Laboruntersuchung).

2.7.8 Kennzeichen Akkreditierte Laboruntersuchung

Referenzierte Profile / Laboruntersuchung / Sekundär-Probe (extension)

Die Zuordnung einer Sekundärprobe zu einer Laboruntersuchung ist dann empfehlenswert, wenn durch die Probenvorbereitung im Labor eine relevante Veränderung des Untersuchungsmaterials erfolgt (z.B. Abtrennung Plasma).

Identifikationsregel für ein empfangendes System: "Wenn Ausgangsmaterial vorhanden ist, dann handelt es sich um eine Sekundärprobe".

2.7.11 Sekundär-Probe (extension)

Referenzierte Profile / Laboruntersuchung / Klinischer Bezugszeitpunkt

Mögliche Ableitung als

  • Zeitpunkt, zu dem die gemessene Eigenschaft im Probenmaterial (z.B. Konzentration des Analyts) mutmaßlich der Eigenschaft im Patienten entsprach
  • Vergleichszeitpunkt im Rahmen der Forschung

2.7.13 Klinischer Bezugszeitpunkt

Referenzierte Profile / Laboruntersuchung / Messergebnis / Messergebnis quantitativ / Ergebniswert Ratio / Komparator

Wenn ein Ergebnis gleich einem Wert ist, wird der Komparator "=" üblicherweise nicht mit dem Ergebnis angezeigt.

Wenn ein Ergebnis ungleich einem Wert ist, wird der Komparator mit dem Ergebnis angezeigt.

Technische Anmerkung: Für Quotienten wird der Komparator in FHIR beim Zähler (numerator) abgebildet.

2.7.16.1 Messergebnis quantitativ

Referenzierte Profile / Laboruntersuchung / Messergebnis / Messergebnis quantitativ / Ergebniswert Quantität / Komparator

Wenn ein Ergebnis gleich einem Wert ist, wird der Komparator "=" üblicherweise nicht mit dem Ergebnis angezeigt.

Wenn ein Ergebnis ungleich einem Wert ist, wird der Komparator mit dem Ergebnis angezeigt.

Technische Anmerkung: Für Quotienten wird der Komparator in FHIR beim Zähler (numerator) abgebildet.

2.7.16.1 Messergebnis quantitativ

Referenzierte Profile / Laboruntersuchung / Messergebnis / Messergebnis quantitativ / Kennzeichen "Kein linearer Referenzbereich"

Das Kennzeichen ist optional. Wenn es gesetzt wird, ist der Fixwert "true".
Bei der Befund-Darstellung sollen hierzu keine linear erscheinenden Referenzbereiche dargestellt werden, also beispielsweise keine Balkendiagramme. Anhand des Kennzeichens können Anwendungssysteme den Sachverhalt erkennen und passend anzeigen.

2.7.16.1 Messergebnis quantitativ

Referenzierte Profile / Laboruntersuchung / Messergebnis / Messergebnis qualitativ Code/Bezeichnung / Ergebnis Code-Auswahl / Code aus anderem Codesystem

Aus technischen Gründen kann dieses Element nicht direkt in FHIR® abgebildet werden.

Bei einer Ableitung von diesem Profil können aber beliebige weitere Codesysteme hinzugefügt werden (offenes Slicing).

Hierbei sollte zusätzlich zum Code auch das Codesystem, die Version des Codesystems und der Anzeigename (Display Name) übermittelt werden.

2.7.16.2 Messergebnis qualitativ Code/Bezeichnung

Referenzierte Profile / Laboruntersuchung / zlog-Wert

Zur intuitiven Befunddarstellung können die Messwerte mit einer kontinuierlichen Farbskala hinterlegt werden, die sich aus dem zlog-Wert ableitet.
Mit Rücksicht auf Personen mit Rot-Grün-Schwäche empfiehlt sich eine Farbskala, die zum Beispiel von Blau für stark erniedrigt (zlog=-10) über Weiß (zlog=0) bis Orange (zlog=+10) reicht. Dies und weitere Details beschreibt der Fachartikel "Der zlog-Wert als Basis für die Standardisierung von Laborwerten" (siehe Rationale).

2.7.17 zlog-Wert

Referenzierte Profile / Laboruntersuchung / Richtgrenzen

2.7.18 Richtgrenzen

Referenzierte Profile / Laboruntersuchung / Richtgrenzen / Richtgrenzen-Typ Code/Bezeichnung / Code-Auswahl / Code aus anderem Codesystem

Aus technischen Gründen kann dieses Element nicht direkt in FHIR® abgebildet werden.

Bei einer Ableitung von diesem Profil können aber beliebige weitere Codesysteme hinzugefügt werden (offenes Slicing).

Hierbei sollte zusätzlich zum Code auch das Codesystem, die Version des Codesystems und der Anzeigename (Display Name) übermittelt werden.

2.7.18.1 Richtgrenzen-Typ Code/Bezeichnung

Referenzierte Profile / Laboruntersuchung / Interpretation Laboruntersuchung Code/Bezeichnung

Die Angabe einer Interpretation ist optional, bei nicht vorhandener Klassifikation wird hier nichts übermittelt.
Empfehlung: eine dokumentierte Interpretation sollte mindestens einen Interpretationscode enthalten.

2.7.20 Interpretation Laboruntersuchung Code/Bezeichnung

Referenzierte Profile / Laboruntersuchung / Interpretation Laboruntersuchung Code/Bezeichnung / Code-Auswahl / Code aus anderem Codesystem

Aus technischen Gründen kann dieses Element nicht direkt in FHIR® abgebildet werden.

Bei einer Ableitung von diesem Profil können aber beliebige weitere Codesysteme hinzugefügt werden (offenes Slicing).

Hierbei sollte zusätzlich zum Code auch das Codesystem, die Version des Codesystems und der Anzeigename (Display Name) übermittelt werden.

2.7.20.1 Code-Auswahl

Referenzierte Profile / Laboruntersuchung / Interpretation Laboruntersuchung Code/Bezeichnung / Code-Auswahl / HL7®-Code

Die genaue, hierarchische Struktur des Value Set ist dem FHIR-Original zu entnehmen:

http://www.hl7.org/fhir/valueset-observation-interpretation.html

Diesem Value Set hat die mio42 GmbH an dieser Stelle lediglich eine Übersetzung hinzugefügt. Bei einigen Elementen handelt es sich nur um gruppierende Konzepte, die nicht als Werte ausgewählt werden können.

2.7.20.1 Code-Auswahl

Referenzierte Profile / Probe / Ausgangsmaterial

Identifikationsregel für ein empfangendes System: "Wenn Ausgangsmaterial vorhanden ist, dann handelt es sich um eine Sekundärprobe".

2.9.1 Ausgangsmaterial

Referenzierte Profile / Probe / Probenart, ergänzende Spezifizierung Code/Bezeichnung / Code-Auswahl / Code aus anderem Codesystem

Aus technischen Gründen kann dieses Element nicht direkt in FHIR® abgebildet werden.

Bei einer Ableitung von diesem Profil können aber beliebige weitere Codesysteme hinzugefügt werden (offenes Slicing).

Hierbei sollte zusätzlich zum Code auch das Codesystem, die Version des Codesystems und der Anzeigename (Display Name) übermittelt werden.

2.9.5.1 Code-Auswahl

Referenzierte Profile / Probe / Probengewinnung / Methode Probengewinnung Code/Bezeichnung / Code-Auswahl / Code aus anderem Codesystem

Aus technischen Gründen kann dieses Element nicht direkt in FHIR® abgebildet werden.

Bei einer Ableitung von diesem Profil können aber beliebige weitere Codesysteme hinzugefügt werden (offenes Slicing).

Hierbei sollte zusätzlich zum Code auch das Codesystem, die Version des Codesystems und der Anzeigename (Display Name) übermittelt werden.

2.9.7.2 Methode Probengewinnung Code/Bezeichnung

Referenzierte Profile / Probe / Probengewinnung / Methode Probengewinnung Code/Bezeichnung / Code-Auswahl / SNOMED CT®-Code

2.9.7.2 Methode Probengewinnung Code/Bezeichnung

Referenzierte Profile / Probe / Probengewinnung / Entnahmeort / Außerkörperliche Quelle Code/Bezeichnung / Code-Auswahl / Code aus einem Codesystem

Hier sollte zusätzlich zum Code auch das Codesystem, die Version des Codesystems und der Anzeigename (Displayname) übermittelt werden.

2.9.7.3 Entnahmeort

Referenzierte Profile / Probe / Probenverarbeitung / Additiva Code/Bezeichnung / Code-Auswahl / Code aus anderem Codesystem

Aus technischen Gründen kann dieses Element nicht direkt in FHIR® abgebildet werden.

Bei einer Ableitung von diesem Profil können aber beliebige weitere Codesysteme hinzugefügt werden (offenes Slicing).

Hierbei sollte zusätzlich zum Code auch das Codesystem, die Version des Codesystems und der Anzeigename (Display Name) übermittelt werden.

2.9.8.1 Additiva Code/Bezeichnung

Referenzierte Profile / Probenbehälter / Spezifischer Typ - Code/Bezeichnung / Code-Auswahl / Code aus anderem Codesystem

Aus technischen Gründen kann dieses Element nicht direkt in FHIR® abgebildet werden.

Bei einer Ableitung von diesem Profil können aber beliebige weitere Codesysteme hinzugefügt werden (offenes Slicing).

Hierbei sollte zusätzlich zum Code auch das Codesystem, die Version des Codesystems und der Anzeigename (Display Name) übermittelt werden.

2.10.2.1 Code-Auswahl

Wiederverwendete Elemente / Dokumentanhang

Die Abbildung ist immer nur im Kontext mit dem Messergebnis bzw. den gruppierten Messergebnissen gültig.

3.1 Dokumentanhang

Wiederverwendete Elemente / Interpretation Code/Bezeichnung

Die Angabe einer Interpretation ist optional, bei nicht vorhandener Klassifikation wird hier nichts übermittelt.
Empfehlung: eine dokumentierte Interpretation sollte mindestens einen Interpretationscode enthalten.

3.2 Interpretation Code/Bezeichnung

Wiederverwendete Elemente / Interpretation Code/Bezeichnung / Code-Auswahl / HL7®-Code

Die genaue, hierarchische Struktur des Value Set ist dem FHIR-Original zu entnehmen:

http://www.hl7.org/fhir/valueset-observation-interpretation.html

Diesem Value Set hat die mio42 GmbH an dieser Stelle lediglich eine Übersetzung hinzugefügt. Bei einigen Elementen handelt es sich nur um gruppierende Konzepte, die nicht als Werte ausgewählt werden können.

3.2.1.1 HL7®-Code

Wiederverwendete Elemente / Interpretation Code/Bezeichnung / Code-Auswahl / Code aus anderem Codesystem

Aus technischen Gründen kann dieses Element nicht direkt in FHIR® abgebildet werden.

Bei einer Ableitung von diesem Profil können aber beliebige weitere Codesysteme hinzugefügt werden (offenes Slicing).

Hierbei sollte zusätzlich zum Code auch das Codesystem, die Version des Codesystems und der Anzeigename (Display Name) übermittelt werden.

3.2.1.3 Code aus anderem Codesystem

Wiederverwendete Elemente / Quantität / Komparator

Wenn ein Ergebnis gleich einem Wert ist, wird der Komparator "=" üblicherweise nicht mit dem Ergebnis angezeigt.

Wenn ein Ergebnis ungleich einem Wert ist, wird der Komparator mit dem Ergebnis angezeigt.

Technische Anmerkung: Für Quotienten wird der Komparator in FHIR beim Zähler (numerator) abgebildet.

3.3.2 Komparator