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titleWas ist die Abgrenzung zur ePA und zum genutzten IT-System?

Ein medizinisches Informationsobjekt (MIO) definiert ausschließlich die Datenstruktur eines medizinisches Informationsobjektes. Bei , nicht aber die Darstellung im IT-System. Bei einer MIO-Spezifikation gibt es keine Vorgaben, wie der Prozess des Eintragens von Informationen im Versorgungskontext erfolgt. Dazu ist auch keine einheitliche Vorgabe möglich oder sinnvoll. 

Ein MIO wird - basierend auf den gleichen in der ePA gespeicherten Informationen - völlig anders dargestellt werden abhängig vom Versorgungskontext und dem jeweils eingesetzten IT-System (zum Beispiel PVS in einer Praxis oder KIS in einem Krankenhaus).

Anhand der eingetragenen Daten im digitalen Mutterpass können beispielsweise in der App der Schwangeren Erinnerungen für die nächsten Untersuchungstermine sichtbar gemacht werden. Auch die optische Kennzeichnung von relevanten Untersuchungsergebnissen oder Befunden ist denkbar, sowohl in der App für die Schwangere als auch im IT-System der behandelnden Person oder Institution. Außerdem kann die Eintragung von Informationen für die behandelnde Person aufgrund von vorgefertigten und strukturierten Auswahllisten erleichtert werden.  

Die ePA und die Zugriffsrechte auf die MIO sind ebenfalls kein Bestandteil der MIO-Spezifikation, sondern werden von der gematik definiert. Die gematik legt auch die Schnittstelle für die IT-Systeme fest, also beispielsweise wie ein Praxisverwaltungssystem die Informationen eines MIOs aus der ePA "abfragen" kann. 

Mio iconlink
Linkhttps://www.gematik.de/anwendungen/e-patientenakte/
LinkTitlehttps://www.gematik.de/anwendungen/e-patientenakte/
 

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